Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Schamanische Reisen
Keltisches Baumritual
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
Was man sich unter einem solchen Selbsterfahrungstrip genau vorzustellen hat, erfahren sie hier.
mit einem einfach und leicht praktizierbaren Baumritual der Kelten!
Schamanismus, was ist das überhaupt?
Schamanismus, was ist das überhaupt?
Schamanismus, was ist das überhaupt?
Schamanismus, was ist das überhaupt?
Schamanismus, was ist das überhaupt?

Schamanismus, was ist das überhaupt?

Schamanismus beruht auf einem einfachen Prinzip, nämlich, dass hinter der sichtbaren Welt eine unsichtbare, immaterielle "Anderswelt" existiert. Schamanen sind in der Lage ihren Bewusstseinszustand willentlich soweit zu ändern, dass sie in diese Anderswelt reisen können.

Schamanismus ist so alt wie die Menschheit, über 30.000 Jahre alte Höhlenzeichnungen zeugen davon.

In vielen Völkern wurden die Erfahrungen der Ahnen an die jüngeren Genera- tionen weitergegeben.

So entstanden Mythen und Praktiken. Die schama- nischen Praktiken ent- hielten die Anweisungen, wie die Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele hergestellt wird.

Im schamanischen Weltbild gibt es keine Trennung von Körper Geist und Seele, da ist alles eins. Daraus resultiert auch, dass viele dieser Praktiken nicht ins westliche Weltbild passen und deshalb von der kognitiv dominierten Denkweise der Schul- wissenschaft abgelehnt werden.

Andererseits zeigen die jahrtausende alten Erfahrungen der Völker, dass diese Praktiken wirken und oft noch einen positiven Einfluss auf das Leben haben, wo die Schulwissenschaft an ihre Grenzen stößt.

Schamanen sind in der Lage ihren Bewusstseins- zustand willentlich soweit zu ändern, dass sie in diese Anderswelt reisen können. Schamanen versetzen sich willentlich in Trance.
" Schamanisches Reisen" ist also ein Begriff für die Veränderung des Bewusst- seins.

Laut Überlieferungen hat dieses "Reisen mit der Seele" eine tausende Jahre alte Tradition. Es wurde in allen Kontinenten, von fast allen Kulturen der Welt praktiziert. Bei uns in Mittel-Europa sind die letzten Schamanen mit der Christianisierung und Inquisition verschwunden.

Bei der "Seelenreise" verlässt ein Teil der Seele den physischen Körper. Die Seele begibt sich in die nicht sichtbare Anderswelt. Dabei verlagert sich auch das Bewusstsein in die Anderswelt. Im Körper bleibt nur ein Restbewusstsein zurück.

Um die Seelenreise zu erklären können wir das Traumbewusstsein als Modell zu Hilfe nehmen. Im Traum agieren wir. Erst wenn wir aufwachen stellen wir fest, dass alles nur ein Traum war. Manchmal sind wir uns auch bewusst, dass wir träumen. Das kommt dem schamanischen Bewusstseinszustand am nächsten.

Der Schamane empfindet bei seinen Reisen in die Anderswelt ähnlich, wie wenn wir uns ruhig hinsetzen, die Augen schließen und dabei intensiv an unseren letzten Urlaub denken. Und auf einmal bemerken, dass wir schon wieder "tag-geträumt haben. 

Der Unterschied beim schamanischen Reisen liegt allerdings darin, dass sich die Bilder und Empfindungen verselbständigen. Das heißt ein Schamane agiert und reagiert, wenn er sich in der Anderswelt befindet. Aktionen in der Anderswelt wirken sich auf die "normale Welt" aus...


Wollen Sie mehr über die Welt des Schamanen erfahren?

Lesen Sie dazu in den nächsten Ausgaben, ob es so etwas wie Talent zum Schamanen gibt...
und wie furchteinflößend Initiatoinsriten sein können...

Kurt Fenkart

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