Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
4. Nazca Erdzeichnung vom Boden aus
4. Nazca Erdzeichnung vom Boden aus
3. Nazca Erdzeichnung Spinne
3. Nazca Erdzeichnung Spinne
2. Nazca Erdzeichnung Affe
2. Nazca Erdzeichnung Affe
1. Nazca Erdzeichnung Kolibri
1. Nazca Erdzeichnung Kolibri

Das Geheimnis der Nasca-Erdzeichen

Tausende groß dimensionierte Linienzeichnungen schmücken den Wüstenboden in Südperu. Sie entstanden in der Zeit zwischen 200 v.Chr. und 600 n.Chr. und bedecken eine Fläche von 1 500 Quadratkilometern. Wegen der Größe der Figuren ist ihre Form vom Boden aus kaum zu erkennen. Eines der typischen Kunstwerke, eine Eidechse, misst nämlich 187 Meter.

Heutigen Touristen bereitet es ein unvergessliches Erlebnis, sie von Kleinflugzeugen aus zu bestaunen und zu fotografieren. Schwer begreifen wir aber, was das vorgeschichtliche Nasca-Volk dazu bewogen hat, sie anzufertigen. Sie verfügten nämlich noch über keine Luftfahrzeuge.

Freilich ist die Prozedur ihrer Herstellung nicht besonders aufwändig. Man entfernt einfach die dunklen Felsbrocken und Steine, die den Boden bedecken. Manchmal häuft man sie an den Linienrändern auf. So kommt die helle Erde darunter zum Vorschein. Trotzdem hatten sie die damaligen Menschen nicht ohne Grund geschaffen.

Erich von Däniken behauptet, dass die Figuren als Landebahnen für außerirdische Raumschiffe fungierten. Dagegen vermuteten Wissenschaftler, dass sie eine Art astronomischen Kalender mit Sternenbildern darstellten. Heute betrachten Experten sie als Prozessionswege, die im Verlauf von religiösen Zeremonien begangen werden mussten.

Vor allem wollten die Betenden ihre Götter dazu bewegen, Regen zu senden. Zu dieser Schlussfolgerung gelangten die Anthropologen nach Ausgrabung einer künstlichen Erhebung am Ende einer trapezförmigen Figur.

Dort entdeckten sie rituale Opfergaben: zertrümmerte Keramikobjekte und Reste von Flusskrebsen.

Vor allem überraschten sie Fragmente von Spondylus-Muscheln, die von einem weit entfernten Gebiet stammen, nämlich aus Nordperu. Dort findet man sie nur zu Zeiten regenreicher Witterung, weshalb sie Wasser und Fruchtbarkeit versinnbild- lichen.

Letztlich scheiterte der Versuch, Regenwolken mit diesen Mitteln anzulocken.

Auch zahlreiche Menschen- opfer an die unnachgiebigen Götter erwiesen sich als vergeblich. Wegen zunehm- ender Trockenheit ging die Nasca-Zivilisation zwischen 500-600 n.Chr. zugrunde.

Die Keramik dieser Menschen können wir in vielen Museen bestaunen. Ihre bunte Figurenornamentik erinnert an Comics. Archäologen haben ihre "Hauptstadt" Cahuachi bereits in den Fünfzigerjahren ausgegraben. Zum Vorschein kamen eine Lehmziegel-Pyramide, einige Tempel, Plattformen, Treppen und Korridore. Heute bewundern Ökologen den sparsamen Umgang mit Wasser, der diesem Volk ermöglicht hat, an einer der trockensten Stellen der Erde beinahe eintausend Jahre lang zu überleben.

Als Vorgängerkultur zu der der Nascas gilt die Paracas-Zivilisation, die ebenfalls Erdzeichnungen sowie Felsenbilder hergestellt hat. Diese platzierten sie allerdings auf Abhängen, wo sie deutlich zu sehen waren. Damals hatten sie eine völlig andere Bedeutung; erst in späteren Jahrhunderten sind aus ihnen die berühmten Nasca-Prozessionswege entstanden.

1. Nazca Erdzeichnung Kolibri
2. Nazca Erdzeichnung Affe
3. Nazca Erdzeichnung Spinne
4. Nazca Erdzeichnungvom Boden aus

Fotos (Dr. Stephen Sokoloff)

Dr. Stephen Sokoloff 

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