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Am Dach der Welt
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In Ladakh, einem kleinen, buddhistisch geprägten Land, kann die spirituelle Tradition und der tibetische Buddhismus noch unverfälscht erfahren werden. Nicht umsonst wird die Region Klein-Tibet genannt. Lesen sie hier über die einzigartigen schamanischen Praktiken der Ladkhis...

Ladakh, eine einsame Region im Norden von Indien, zwischen Pakistan und Tibet. Zwei Gebirgszüge, der Himalaja und Karakorum treffen hier aufeinander. Es ist eine unendliche, karge Landschaft. Über 6000 Meter hohe, teils vergletscherte Bergspitzen, steile Hänge und tiefe Täler formen die Landschaft.

Keine Pflanze wächst an den schroffen Berghängen. Wüst und trocken ist es im Sommer. Kalt, eisigkalt im Winter. Eine Bergwüste, durchzogen von Flüssen, die tiefe Schluchten gegraben haben.

Hier am Oberlauf des Indus und seinen Seitentälern leben die Menschen in sehr ärmlichen Verhältnissen. Es sind hauptsächlich Kleinbauern, die ein paar Ziegen oder Rinder halten.

Für den harten Winter, wo die Temperaturen schon mal auf minus 40 Grad absinken können und das Land im Schnee versinkt, bauen sie auf kleinen Feldern rund um die Dörfer Getreide an.

Das Wasser wird in kleinen Kanälen auf die Felder geleitet. Regen ist selten in diesem Gebiet. Das Heu für die Tiere wird auf den Dächern der Häuser getrocknet und auch gleich dort gelagert.

Das gelagerte Heu isoliert im Winter und hält das bisschen Wärme, das von einem einzigen Ofen erzeugt wird, im Haus. Im Winter lebt die gnze Familie im einzigen Raum mit dem Ofen. Rund um den Ofen wird gegessen und geschlafen.

Die Menschen leben in einer tiefen Verbundenheit mit ihrem Land und den spirituellen Kräften. Die buddhisitschen Klöster des Indus-Tales sind in der ganzen Welt berühmt. Der Dalai Lama besitzt in der Region eine Sommer-Residenz.

Es gibt keinen politischen Druck, wie in Tibet. Die Mönche werden von den Menschen verehrt. Die buddhistischen Mönche in den Klöstern haben keine Nachwuchssorgen. In der Regel gibt jede Bauernfamilie ein Kind ins Kloster.

Wenn man das Indus-Tal verlässt und Richtung tibetische Grenze reist, verändert sich die Landschaft. Es wird weit. Auf einer Höhe von über 4000 Meter scheinen die Berge weniger hoch. Sie sind weiter weg. Lange und breite Täler liegen zwischen den Pässen, die die Täler miteinander verbinden.

Getreide wächst hier keines mehr, nur Gras.
Bewohnt wird das Gebiet von einem der letzten Nomadenvölker der Welt, den Changthang-Nomaden. Die Nomaden züchten Yaks, von denen sie fast alles bekommen, was sie zum Leben brauchen. Wandernd ziehen die Sippen von Tal zu Tal, um ihre Yaks zu weiden.

Früher zogen die Nomaden unbehelligt zwischen Tibet und Ladakh im äußersten Norden Indiens umher. Nach der Besetzung Tibets durch die Chinesen sind viele in Ladakh geblieben, weil sie hier ihre Kultur ohne politischen Druck weiterleben durften.

In den buddhistischen Klöstern, den Dörfern und in den Zelten der Nomaden wird auch heute noch eine ganz außergewöhnliche und für uns westliche Menschen ganz unverständliche, wundersame spirituelle Praxis gelebt. Das Orakel...

 

Lesen Sie in den kommenden Ausgaben, was ein ladakhisches Orakel ist, wie es mit der Welt der Geister kommuniziert und über was für aussergewöhnliche Fähigkeiten es verfügt...

Kurt Fenkart

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