Der Bauch von Mutter Erde: die Schamanenrassel
Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Schamanenrassel wird zur Energietransformation eingesetzt.
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Schutz und Ehre: Indianerschmuck und Friedenspfeife
Schutz und Ehre: Indianerschmuck und Friedenspfeife
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Schutz und Ehre: Indianerschmuck und Friedenspfeife
Schutz und Ehre: Indianerschmuck und Friedenspfeife
Schutz und Ehre: Indianerschmuck und Friedenspfeife
Schutz und Ehre: Indianerschmuck und Friedenspfeife

Schutz und Ehre: Indianerschmuck und Friedenspfeife

Die meisten von uns haben das Bild eines prächtig geschmückten Häuptlings im Kopf, wenn sie an Indianer denken. Auch wenn das Bild meist aufgrund von Filmen und Büchern romantisch verklärt sein mag, hat es doch einen wahren Kern. Lesen Sie hier über die Bedeutung von Indianerschmuck und Friedenspfeife in den schamanischen Kulturen Amerikas.

Vorab sollte gesagt werden, dass der Begriff "Indianer" bekanntlich nicht ganz korrekt ist. Wurden die Ureinwohner Amerikas doch fälschlicherweise von Christoph Kolumbus als "indios" bezeichnet, da er sich bei seiner Ankunft zuerst in Indien wähnte. Dennoch hat sich die Bezeichnung für die indigenen Völker Amerikas, abgesehen von den arktischen und pazifischen Bevölkerungsgruppen, durchgesetzt, zumal es keine entsprechende Selbstbezeichnung der über 2000 Völker gibt.

Gemein ist allen Stämmen der prachtvolle und reichlich verzierte Indianerschmuck, vor allem jener der Häuptlinge, Priester und Schamanen. Da es sich bei den Indianern um frühgeschichtliche Einwanderer aus Asien handelt, bestehen in puncto Indianerschmuck bis heute spannende Parallelen zu alten asiatischen Kulturen. So gilt beispielsweise die Kombination von Türkis und Koralle in Schmuckstücken sowohl bei tibetischen als auch bei indigenen Völkern als besonders kraftvoll und magisch.

Der außergewöhnliche Indianerschmuck wurde meist in den kalten Wintermonaten von den Frauen der Stämme in präziser Handarbeit gefertigt. Verwendet wurden dazu Steine, Perlen, Muscheln, Horn, Knochen und Federn. Der Schmuck der Schamanen und Priester war dabei besonders reich verziert und von außergewöhnlichem künstlerischen Geschick. Entsprechend der Farben, Ornamente und Aufmachung des jeweiligen Indianerschmucks kann die Stammeszugehörigkeit des Trägers erkannt werden. Zentrales Thema bei jedem Schmuckstück ist die Verbindung mit dem "Großen Geist", wodurch der Schmuck zu einem bedeutenden Schutz und Kraftspender für den Besitzer wird.

Ebenso bekannt wie die reich bestickte Kleidung und der wunderschöne Indianerschmuck ist die Friedenspfeife. Ihr Name basiert auf ihrer Verwendung in einer Vielzahl von Ritualen, unter anderem jenen, um Frieden und Freundschaft zu schließen. Der korrekte Name der Friedenspfeife lautet "Calumet", was soviel wie "heilige Pfeife" bedeutet. Sie ist meist aus Esche oder Weide gefertigt und schön verziert. Der Pfeifenkopf besteht in vielen Fällen aus rotem Tonschiefer. Geraucht wird eine Mischung aus Tabak und Kräutern, die "Kinnikinnick" genannt wird.

Das zeremonielle Rauchen der Friedenspfeife ist äußerst komplex und wird zumeist vom Häuptling, Priester oder Schamanen angeleitet. Die Pfeife wird im Kreis reihum geraucht, wobei jeder Teilnehmer die Pfeife gen Himmel und Erde hebt und dann den Rauch in alle vier Himmelsrichtungen bläst - zu Ehren von Mutter Natur, den Elementen und den Spirits.

Kurt J. Fenkart

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