Der Bauch von Mutter Erde: die Schamanenrassel
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Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Die Schamanenrassel wird zur Energietransformation eingesetzt.
Die Legende trifft auf die Wirklichkeit!
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
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Neue Funde der alten Mayakultur

Der Atitlánsee in Guatemala ist mit 320 Metern der tiefste Mittelamerikas und einer der schönsten der Welt. Ein Vulkan sorgte dafür, dass eine historische Pilgerstätte des indianischen Kulturvolkes der Maya lange Zeit von der Bildfläche verschwand und nur fünfzehn Metern unter dem Wasserspiegel unentdeckt blieb. Jetzt gibt es sogar mehr als hundert Fundstücke davon aus historischer Zeit zu bestaunen.

Roberto Samayoa, in dessen Adern auch Mayablut fließt, entdeckte in dem Gewässer auf einer inselartigen Kuppel archäologisches Material. Es ist der Zeit zwischen 1200 vor und 250 nach Christus zuzuordnen. Lange Zeit war es unmöglich, den Schatz zu Tage zu fördern, da in Guatemala bis 1996 ein Bürgerkrieg eine systematische Suche verhinderte. Dabei wurden die ethnisch den Maya zugehörigen Seebewohner verfolgt. Schließlich gründete im Jahr 2000 der Hobbyforscher ein Museum. Dort  sind über hundert Relikte dieser Pilgerstätte, die Samabaj getauft wurde, ausgestellt. Im Unterwasser-Areal, das 400 Quadratmeter groß ist, entdeckte man bisher sechs religiöse Monumente und vier Altäre sowie Häuserruinen. Es werden aber dort noch mehr Kultobjekte vermutet. Demnach dürfte es sich um einen besonders bedeutenden spirituellen Ort handeln.

Die Siedlung beherbergte schätzungsweise 150 Bewohner.

In den nächsten Jahren ist mit einer weiteren Erschließung der Stätte zu rechnen, auch wenn sich die Finanzierung sehr schwierig gestaltet.

Mexikanische Archäologen wiederum haben in Tonina im südlichen Chiapas einen 1100 Jahre alten Maya-Sarkophag gefunden.

Experten zweifeln allerdings, dass er den Niedergang der Maya-Kultur vor etwa 1200 aufklären kann.

Damals  wurden große Stadtstaaten mit den imposanten Pyramiden verlassen, die Bevölkerung schrumpfte rapide und die Gesellschaftsstruktur löste sich auf.

Waren Klimaschwankungen und lang anhaltende Dürren verantwortlich für den Niedergang der Maya? Oder waren Epidemien der Bevölkerung der Grund? Waren es die Tolteken, die das Maya-Reich vernichteten? Oder löschten sich die einander bekämpfenden Stadtstaaten selbst aus? Bis heute können die Wissenschaftler nur unbewiesene Vermutungen anstellen.
In dem Grab waren Knochen zu finden, die wahrscheinlich von einer toltekischen Frau stammen, sowie Keramiken. Ihre Knochen sind absichtlich deformiert - ein üblicher Brauch der Maya.
Möglicherweise eroberten die Tolteken den Ort und verdrängten die Maya in Tonina.

(Quelle: Spiegel Online)

Redaktion

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