Der Bauch von Mutter Erde: die Schamanenrassel
Moses – ein Schamane!
Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Die Schamanenrassel wird zur Energietransformation eingesetzt.
Die Legende trifft auf die Wirklichkeit!
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
©Ulla-Trampert_pixelio.de
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Leben wie in der Urzeit

Sie fiebern keinen Ernten entgegen, halten kein Vieh, gehorchen keinen Gesetzen und keinem Zeitdiktat. Die Rede ist von den Hazda, einem Steinzeitstamm in Tansania, der Jahrtausende die Lebensweise seiner Ahnen beibehalten hat.

Etwa 700 von ca. 1000 Mitgliedern leben sprichwörtlich noch von der Hand in den Mund. Die Frauen sammeln Beeren und Früchte des Affenbrotbaumes und graben nach essbaren Wurzelknollen. Die Männer spüren Honig auf oder jagen Wild, das in ihrer wenig fruchtbaren Zone zu finden ist. Auf ihrem abwechslungsreichen Speiseplan stehen Büffeln, Gnus, Zebras, Warzenschweine und - Paviane, am liebsten gebraten.

Für Forscher sind sie ein interessantes Studienobjekt, da sie die Lebensweise der Ureinwohner vor etwa 10.000 Jahren präsentieren. Sie sind friedliebend und leben verteilt in kleinen Gruppen, was sie bisher vor Epidemien verschont hat. Der persönliche Besitz eines Hazda beschränkt sich auf das, was er in einer Decke eingewickelt über der Schulter tragen kann: Kochtopf, Wasserbehälter, Axt.

Erstaunlich ist, dass sie in einer Zone, in der viele Menschen oft Hunger leiden, nie Probleme bei der Nahrungsbeschaffung haben. Ganz im Gegenteil, sie  unterstützen sogar manchmal sesshafte, auf Ernten angewiesene Volksgruppen.

Die Stammeshierarchien sind sehr flach, sie anerkennen keine Führer. Jeder ist unabhängig und besitzt nicht mehr als andere. Wenig religiös, feiern sie keine Gedenktage oder Geburtstage.

Die Frauen sind keineswegs untergeordnet. Die Beziehungen zwischen den Geschlechtern basiert auf serieller Monogamie, d.h. dass alle paar Jahre der Partner gewechselt wird. Oft trennt sich eine Frau von einem Mann, weil er sie schlecht behandelt oder eine miserable Jagdausbeute vorzuweisen hat.

Die Hazda blieben von der Zivilisation so lange unbehelligt, weil ihr karges Land wenig zu bieten hat: wenig Wasser und insektengeplagt. Zudem wichen sie potentiellen Feinden immer aus. Das könnte sich jetzt ändern: Rinder- und Ziegenhirten, Bauern, Freizeitjäger und Wilderer engen ihren Lebensraum zunehmend ein.

Vor allem setzt ihnen die Regierung Tansanias zu. Sie möchte das Land in die Moderne führen. Darum sollen die Hazda Schulen besuchen, Häuser bewohnen und einer geregelten Beschäftigung nachgehen.

Dieses steinzeitlich orientierte Volk wird ihr paradiesisches Leben aber nur äußerst widerwillig aufgeben. Verständlich, sind sie doch frei von Terminzwängen, Jobs, Vorgesetzten und Geldsorgen. Oder werden nicht von Verkehrslärm, Gesetzen und Steuern malträtiert. Sie genießen das Leben als Wesen, die sich ausschließlich mit der Natur verbunden fühlen.

Redaktion

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