Schamanische Reisen
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Keltisches Baumritual
Was man sich unter einem solchen Selbsterfahrungstrip genau vorzustellen hat, erfahren sie hier.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
mit einem einfach und leicht praktizierbaren Baumritual der Kelten!
Auf dem Weg zu den letzten Inkas
Auf dem Weg zu den letzten Inkas
Auf dem Weg zu den letzten Inkas
Auf dem Weg zu den letzten Inkas
Auf dem Weg zu den letzten Inkas
Auf dem Weg zu den letzten Inkas

Auf dem Weg zu den letzten Inkas

Die Berge sind Sitz von sehr hohen und mächtigen spirituellen Wesen. Das erklärt Don Juan, während er in einer kleinen Zeremonie die Wesen um die Erlaubnis bittet uns Fremde in das Gebiet der letzten Inkas zu lassen.

Ich lernte Don Juan bereits auf meiner ersten Reise nach Peru kennen. Anfangs war das Verhältnis noch kühl. Abtastend. Prüfend.

Ja, er und seine Gefährten prüften mich. Auf mehreren Reisen, bei vielen Zeremonien. Und ich wurde für würdig befunden!

Eines Tages durfte ich ihn in sein Heimatdorf begleiten...

Zusammen mit ein paar einheimischen Freunden Don Juans brechen wir eines Abends auf. Die ganze Nacht hindurch fahren wir auf einer holprigen Schotterpiste in die Berge.

Stundenlange Einsamkeit. Kein Dorf. Nichts. Nur der schon fast volle Mond erhellt ein wenig die karge Berglandschaft.

In der Früh zweigen wir ab. Die Strasse ist nur mehr ein holpriger Karrenweg. Nach 14 Stunden Fahrt und durchgeschüttelten Gliedern ist Endstation. Kein Anzeichen einer menschlichen Siedlung.

Einige Freunde Don Juans erwarten uns mit Pferden. Wolken ziehen auf und es wird bitterkalt. Wir führen die Pferde einen steilen Hang hinunter in ein Hochtal. "Ist dort unten Euer Dorf - Qeros?" frage ich. "No", antwortet ein Begleiter.

Weiter hinten im Tal geht es wieder hinauf. Endlos hinauf. Durch die immer wieder auftauchenden Nebel- schwaden ist die Stimmung düster und die majestätischen Berge verstecken sich vor unseren Blicken.

Wir Fremden dringen ohne Erlaubnis der Berggottheiten immer tiefer in das den Inkas heilige Land vor. Am höchsten Punkt der Reise, auf einem Pass wird abgesessen.

Don Juan erklärt: Alles um uns herum, die Natur, die Erde, die Berge, alles ist beseelt. Die Berge sind Sitz von sehr hohen und mächtigen spirituellen Wesen. Diese Wesen beobachten unsere Ankunft.

Und bevor wir das Gebiet von Qeros betreten, müssen wir diese mächtigen Wesen um Erlaubnis bitten. Damit wir geschützt sind!

Während Don Juan die kleine Zeremonie vorbereit, erinnere ich mich an frühere Belehrungen zu unserem Umgang mit der Natur und den Bergen. Der westliche Mensch nimmt sich, was er braucht. Und wenn es zu seinem Vorteil gereicht, zerstört er. Er fragt nicht.

Und die Seele der Natur leidet, wehrt sich. Naturkatastrophen, sind eine Folge davon. Die ganze Erde ist im Ungleichgewicht.

In der Zwischenzeit hat Don Juan die Einwilligung der hohen Bergwesen erhalten. Die Fremden sind im Gebiet von Qeros willkommen!

Lesen sie in der Fortsetzung, was Don Juan mir nach der Einweihung zum Inka-Schamanen für eine Botschaft gab. 

Kurt Fenkart

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