Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
Don Agostin erhält den Schutz fürs Leben
Don Agostin erhält den Schutz fürs Leben
Don Agostin erhält den Schutz fürs Leben
Don Agostin erhält den Schutz fürs Leben
Don Agostin erhält den Schutz fürs Leben

Don Agostin erhält den Schutz fürs Leben

In Peru wird der Kontakt zum geistig/seelischen Aspekt der Natur auch heute noch durch Zeremonien praktiziert. Die Erde wird als beseeltes lebendiges Wesen erlebt und ebenso behandelt. Mit dem Wissen, das der Schamane aus der Anderswelt bekommt unterstützt er die Menschen

Der junge Agostin verspürte den unbändigen Drang das kleine abgeschiedene Dorf in den Anden zu verlassen und sein Glück in der Zivilisation zu suchen.

Er teilt seinen Entschluss den Eltern mit. Vater entschied, den Schamanen des Dorfes zu konsultieren.

Der Schamane beschloss, mit Agostin den Berg über dem Dorf zu besteigen, um den Segen des spirituellen Hüters des Dorfes zu erbitten. Damit seine spirituelle Kraft Agostin auf all seinen zukünftigen Wegen begleitet.

Zuerst wurde in einer Zeremonie ein Opfer vorbereitet. Auf ein Tuch aus Alpakawolle werden Getreide- körner, Kräuter und Samen und Lama - Fett gelegt.

Darauf hin gibt der Schamane an Agostin und seine Eltern die heiligen Blätter der Cocapflanze aus. Sie sollten alle Ihre Wünsche und Absichten in Form von Gebeten für das Wohlergehen von Agostin in die Blätter hauchen. Für jedes Gebt teilt der Schamane neue Blätter aus.

Nach der Imprägnierung der heiligen Blätter legt sie der Schamane auf die Opfergaben. Dann legt er noch je 3 Blätter für jeden der höchsten Spirits der umliegenden Berge in die Opfergaben.

Als alle Bitten symbolisch im Opfer platziert waren beendet der Schamane das Opfer indem er noch pulverisiertes Räucherharz über das Opfer streut. Mit einer roten Blume sprenkelt er etwas Wein darauf.

Dann wurde das fertige Opfer in das Tuch eingeschlagen und Agostin und seinen Eltern gereicht, damit sie die Opfergabe mit ihrer Liebe - in Form eines sanften Einhauchens - imprägnierten.

Anschließend wanderten der Schamane und die Familie Agostins auf den Berg, damit sie dem mächtigen Spirit näher sein konnten.

Oben am Berg wurde aus getrocknetem Lama-Dung ein Feuer entfacht. Das Rauschen des Windes und das Knistern des Feuers begleiteten die Zeremonie.

Der Schamane nimmt das Opfer und hält es nach Osten, dann nach Westen, dann nach Süden und Norden. In jede Himmelsrichtung spricht er ein kurzes Gebet. Dann ruft er die Kräfte der Mutter Natur, die Spirits der umliegenden Berge und den Schöpfer an.

In einer Räucherschale entzündet er heilige Kräuter. Dann muss Agostin vor ihn stehen.

Der Schamane nimmt eine große Kondorfeder und fächert den heiligen Rauch in die Aura von Agostin.

Zur Reinigung und Kräftigung des "Lichtes der Seele", erklärt der Schamane, während Agostin immer wieder das schnappende Windgeräusch und den Luftzug der Feder über seinem Körper spürt.

Der Schamane segnet ihn, indem er mit der Feder den Scheitel, das Herz und den Nabel berührt.

Und der Schamane spricht Worte der Kraft:
"Im Namen von Mutter Erde, im Namen von Vater Sonne, im Namen des Schöpfers initiiere ich Dich, Agostin, in die spirituelle Welt. Von diesem Moment an bist Du eine freie Seele, befähigt zwischen den Welten zu wandern! Das Leben wird Dein Lehrer sein. Möge Dich der große Geist aus der Dunkelheit zum Licht führen!"

Zum Abschluss streifte der Schamane Agostins Körper von Kopf bis zu den Füßen mit der Opfergabe ab und verbrannte das Opfer im inzwischen heiß glühenden Feuer. Der Rauch trug die Gebete der Familie zu den Spirits.

Am Tag nach der Zeremonie verließ Agostin das Dorf und kehrte erst nach zwanzig Jahren wieder zurück.

 

Don Agostin erzählte mir seine Geschichte als er mich mt dem Pferd einen hohen Pass hinauf begleitete. Er war zu dieser Zet bereits selbst Schamane und ein angesehenes Mitglied seines Dorfes...

Kurt Fenkart

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