Die Götter-Insel
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Die Götter-Insel

Bali, in den Prospekten der Reisebüros als Götterinsel bezeichnet, übt eine eigenartige Faszination aus. Die Einheimischen glauben, dass Bali ein wichtiges Energiezentrum der Erde ist...

Bali ist eine kleine Insel in Indonesien. Als im 13. Jahr- hundert Indonesien unter den Einfluss islamischer Erober- er kam, zogen sich viele praktizierende Hindus, die in Indonesien siedelten, nach Bali zurück und be- grün- deten dort eine hindu- istische Enklave.

Die hinduistische Religion mit ihren tausenden Gottheiten war sehr verwandt mit dem bis dahin auf Bali prak- tizierten Animismus. So ent- stand  im Laufe der Jahr- hunderte eine Mischung aus Schamanismus und Hinduis- mus, die bis heute praktiziert wird.

Bedingt durch die Kleinheit und Abgeschiedenheit unter den vielen Inseln Indone- siens, konnte sich eine Kultur erhalten, die auch heute noch von Göttern und Dämonen geprägt ist.

Die Haupteinkommensquelle der Einheimischen ist der Tourismus. Nur wenige Flug- stunden von Australien ent- fernt finden sich vor allem Erholung suchende Australier auf der Insel ein. Auch bei den Europäern ist Bali zu einem beliebten Ziel für Son- ne, Meer und Palmen ge- worden.

Wenn man so durch die Touristenzentren schlendert begegnet man an jeder Ecke Götterstatuen.

Auf den Gehsteigen und den Strassen vor den Häusern opfern die Einheimischen regelmäßig den Dämonen. Um sie gütig zu stimmen, damit sie kein Unheil über die Bewohner bringen und vor allem damit das Geschäft gut läuft, werden sie täglich mit Nahrung versorgt.

Auf einer unserer Fahrten auf einer fast nicht befahrenen Strasse im Norden der Insel, erlebten wir das ursprüngliche Bali hautnah.

Links das Meer und rechts die Berge mit dem Dschungel. Ein einsames Fischerdorf folgt dem anderen. Hier leben die Menschen in bescheidenen Behausungen, eingebettet in ein unverfälschtes, naturver- bundenes und wildroman- tisches Leben.

Steil fällt das Gelände ab zum Meer. Die Hütten der Einheimischen verstecken sich am Rande kleiner Reis- terrassen im satten Grün der Palmenwälder. Auf dem Gipfel des über 3000m hohen "Mount Agung" wohnen die  höchsten Götter. Tief haben sich die Wasserläufe in die steilen Hänge gegraben.

Zwischen riesigen Fels- brocken, vom Wasser rund geschliffen, bilden sich Tüm- pel. In den Tümpeln der Wasserläufe sitzen ganze Familien und genießen die Abkühlung. Auf Bali hat es das ganze Jahr über zwischen 30 und 35 Grad. Die Kinder planschen herum, die Frauen waschen die Kleidung. Baden und Wäsche waschen geht gleich einher.

Am Meer hocken Familien- clans zwischen ihren bunten Auslegerbooten zusammen. Während sie ihre Netze re- parieren erzählen sie sich die neuesten Geschichten. Es ist ein wirkliches Paradies.

In einer Fischersiedlung be- gegnet uns eine kleine Pro- zession von Frauen. Sie sind am Weg zu ihrem Dorf- tempel.  Auf ihren Köpfen tragen sie Opfergaben.  Sie wollen die Götter gütig stimmen, damit ihre Männer mit reicher Beute und gesund vom Fischfang wieder zurück- kommen.  Die Kleider sind bunt und festlich. Freundlich lächeln sie uns zu...

Lesen Sie in weiteren Berichten exklusiv

  • von mystischen Meditationen in Tempeln

  • von der Begegnung mit den balinesischen Schamanen

  • von einer ganz speziellen, dynamischen Meditationsform, die es nur auf Bali gibt

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  • wie sich die Bevölkerung davor schützt

  • wie balinesische Schamaninnen die Gottheiten aus ihrem Munde sprechen lassen

  • und vieles mehr von unserer Exkursion auf die Götter-Insel...

Kurt Fenkart

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