Keltisches Baumritual
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
mit einem einfach und leicht praktizierbaren Baumritual der Kelten!
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
Vom Wesen der Schamanen
Vom Wesen der Schamanen
Vom Wesen der Schamanen
Vom Wesen der Schamanen
Vom Wesen der Schamanen

Vom Wesen der Schamanen

Können westliche Menschen überhaupt Schamanen werden? Ob, und wenn ja wie erfahren Sie in diesem Artikel

Aus unserer Sicht sind echte Schamanen nur bei nativen Völkern zu finden. Natürlich gibt es in der westlichen Kultur Menschen, die Schamanismus praktizieren.

Schamanismus ist erlernbar. Nur macht es einen Unterschied, ob jemand in einer schamanischen Kultur aufwächst und mit angewandtem Schamanismus groß wird, oder ob jemand schamanische Methoden erlernt und dann schamanisch praktiziert.

Dabei macht der kulturelle Kontext das Wesen aus. Je nach Kultur, gibt es unterschiedliche Zugänge. 

In einigen Kulturen werden Schamanen geboren, das heißt das Schamanentum vererbt sich innerhalb der Familie. Bei anderen Völkern sucht sich der Schamane geeignete Schüler innerhalb seines Stammes.

In vielen Völkern kennt man auch die sogenannte "Berufungskrankheit". Ein Mensch zeigt paranoide Züge, wie z.B. bei tibetischen Nomaden, wo es vorkommen kann, dass jemand für Tage in der Einöde verschwindet.
Und wenn er dann gefunden wird, kann er sich an nichts mehr erinnern!

Das bedeutet für diese Volksgruppen, dass sich Geistwesen seiner bemächtigt haben und er als Schamane von den Spirits gerufen wird. Der Schamane des Stammes wertet es als Zeichen, dass Geister auf ihn Einfluss ausüben und beginnt den Betroffenen auszubilden.

Das Ziel einer schamanischen Ausbildung ist wieder in allen Kulturen identisch. Es geht darum, einen guten Kontakt zur Anderswelt, der nichtphysischen Daseinsdimension und deren Bewohner, den Geistwesen, herzustellen.

Die Aufgabe der Schamanen aller Kulturen ist seit jeher als Mittler zwischen der geistigen und der physischen Welt zu fungieren.

Im völkischen Kontext kann ein "westlicher Mensch" nur Schamane werden, wenn er von einem Stamm aufgenommen wird. Das mag in Einzelfällen vorkommen, würde aber viele Interessierte vom Schamanismus ausschließen.
Da es einfach nur wenigen möglich ist, Jahre bei einem nativen Schamanen zu verbringen, ist diese Form die Ausnahme. 

Vom spirituellen Kontext aus, ist es für uns Europäer leicht, Zugang zu schamanischem Wissen und zu schamanischen Methoden zu bekommen. Im spirituellen Kontext ist nur wichtig die Funktion des Schamanen zu erfüllen: nämlich als (Über-)Mittler zwischen Anderswelt und physischer Welt tätig zu sein. Auf diese Ebene kann jeder unabhängig von der völkischen Herkunft Schamane werden.

Das Erlernen schamanischer Praktiken  ist relativ einfach - jeder Mensch trägt das Potenzial in sich, so wie z.B. jeder Mensch ein Musikinstrument lernen kann. Es geht also nur um die Entscheidung es zu tun. Ein starker Wille und Glaube, an das, was man macht, ist die beste Voraussetzung zum "schamanischen Praktiker"!

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Talent für Schamanismus

In weiteren Beiträgen erfahren Sie mehr über Erb-Schamanismus und die Berufung durch eine Berufungskrankheit...

Kurt Fenkart

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