Das Ritual der Schamanen an den spirituellen Kraftplätzen des Himalaya
Unter Schamanen in der Mongolei
Schamanische Reisen
Persönlicher Erlebnisbericht... mit HD-VIDEO
Was man sich unter einem solchen Selbsterfahrungstrip genau vorzustellen hat, erfahren sie hier.
Moses - ein Schamane!
Mosesberg - hier erhielt Moses die 10 Gebote
Mosesberg - hier erhielt Moses die 10 Gebote
Beduinensiedlung -  so leben die Beduinen heute
Beduinensiedlung - so leben die Beduinen heute
Dornbusch - ein Nachkomme des biblischen Dornbusch´s ist im Katharinenkloster zu sehen
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So könnte Moses am Berg gesessen sein...
So könnte Moses am Berg gesessen sein...
Das Sinai-Gebiet ist heute Wüste -  zu Lebzeiten von Moses war es eine Steppenlandschaft
Das Sinai-Gebiet ist heute Wüste - zu Lebzeiten von Moses war es eine Steppenlandschaft
Moses - ein Schamane!
Moses - ein Schamane!
Beduinenfrau mit Kind
Beduinenfrau mit Kind
Moses - ein Schamane!
...auf der Spitze des Mosesberges steht eine Kapelle
...auf der Spitze des Mosesberges steht eine Kapelle
Kapelle am Mosesberg
Kapelle am Mosesberg
Moses - ein Schamane!
das Katharinenkloster seit vielen Jahrhunderten ein Rückzugsort
das Katharinenkloster seit vielen Jahrhunderten ein Rückzugsort
...die Mönche versuchen in der Stille  - so wie Moses den Kontakt zu Gott zu finden
...die Mönche versuchen in der Stille - so wie Moses den Kontakt zu Gott zu finden
Moses - ein Schamane!

Moses - ein Schamane!

Wenn wir die biblischen Legenden mit dem vergleichen, was heute noch an anderen Orten der Welt praktiziert wird, dann ist zu vermuten, dass Moses ein hoch eingeweihter Schamane und Magier war! ...mit HD-VIDEO

Das Land am Sinai war zu Lebzeiten von Moses eine Steppenlandschaft. Heute ist es eine extrem trockene Gebirgswüste. Nur vereinzelt gibt es kleine Oasen mit spärlichem Grün, an denen Beduinen leben. 

Die Überlieferungen der Bibel sind Legenden. Doch wenn wir diese Legenden mit dem vergleichen, was heute noch an anderen Orten der Welt praktiziert wird, dann ist zu vermuten, dass Moses über schamanische Fähigkeiten verfügte, ja sogar ein hoch eingeweihter Schamane und Magier war!

Es ist durchaus anzunehmen, dass Moses am Hof des Pharao eine gute religiöse Ausbildung erhielt. Die ägyptische Religion war sehr magisch. Und es wäre nicht verwunderlich, wenn er diese Ausbildung bei seinem Schwiegervater, dem Priester und Schamanen der Nomaden fortgesetzt hätte.

In einer Landschaft, in der über viele Kilometer nichts wächst, sammeln die Nomaden heute noch trockene Zweige als Feuerholz. In jedem Volk hatte das Feuer mystische Bedeutung und Kraft. Und das Feuer wird verwendet, um Visionen zu erhalten.

"Dort erschien ihm der Engel des Herrn in einer Flamme, die aus einem Dornbusch emporschlug" (Ex 3,2).

Bei den Indianern Nordamerikas ist es bis heute üblich mit Hilfe des Feuers Visionen zu erhalten. Dazu setzen sie sich alleine schweigend vor das Feuer. Blicken lange in das Feuer. Sinken in Trance... und in den Visionen erhalten sie Hinweise aus der anderen, unsichtbaren Welt.

In einer Vision erhielt Moses auch die Anweisung, wie sein Stab zur Schlange werde. Und: "Ich werde mit deinem Mund sein" Ex 4,15

An dieser Stelle tauchen tief versteckte Hinweise auf. Die Schlange ist ein bei vielen Kulturen heiliges und mächtiges Krafttier. In Visionen vermischen sich beide Realitäten. Und so wird der Stab zum Kraftobjekt, zum Trägerobjekt und Bindeglied zur Schlange.
"Ich werde mit Deinem Mund sein", weist auf eine weitere Fähigkeit Mose hin, nämlich, dass er in der Lage war seinen Körper als Medium für ein Geistwesen zur Verfügung zu stellen.

Womit schon die wichtigsten Attribute von schamanischen Fähigkeiten beisammen sind:
Die Fähigkeit zu Visionen, die Fähigkeit ein Krafttier zu rufen und die Fähigkeit die geistige Welt durch den eigenen Mund sprechen zu lassen.

In den erfolglosen Verhandlungen mit dem Pharao ließen die Priester des Pharao auch Ihre Stäbe zu Schlangen werden. Doch die Priester unterlagen.

In schamanischen Kulturen war es durchaus üblich, dass Schamanen untereinander ihre magischen Kräfte gegeneinander einsetzten. Vieles deutet an dieser Stelle darauf hin, dass Moses zusammen mit seinem Bruder Aaron sich mit den Kräften der ägyptischen Priester maß und als Sieger aus diesem andersweltlichen Kampf hervorging. Die "Stäbe" der Priester wurden von Aarons "Stab" verschlungen. Das heißt, die Priester wurden ihrer Krafttiere beraubt, was eine extreme Schwächung für sie war!

Nachdem Ägypten von den großen Plagen heimgesucht wurde (diese sind heute wissenschaftlich erklärbar) zogen die Israeliten von dannen. In den damaligen Sumpfgebieten des Roten Meeres kam es zum Untergang der ägyptischen Verfolger und Moses führte die Israeliten auf den Sinai.Dort zogen Sie nomadisierend umher und Moses lehrte das Volk in der Steppe zu überleben.

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Auffallend ist, dass Moses während der ganzen Jahre immer auf die Worte des "Herrn" hörte und die Aufträge, die er vom "Herrn" erhielt, durchführte und auf diese Weise das Überleben des Volkes sicherte. Womit ein Schluss naheliegt, dass Moses über eine weitere schamanische Fähigkeit verfügte, nämlich bewussten Kontakt zu Wesenheiten der anderen Welt (dem "Herrn") herzustellen!

Bis in unsere Zeit gehörte es bei nomadisierenden Kulturen zur Aufgabe der Schamanen den Stamm an die richtigen Plätze zu führen, wo der Stamm Nahrung und Lager fand.  Um die richtigen Orte zu finden, ließen sich die Schamanen von ihren Visionen leiten.

Als Moses mit dem Volk am Fuße des Berges lagerte, rief ihn der "Herr" auf den Berg. Der Berg hüllte sich in Wolken und aus den Wolken sprach der Herr und übergab Moses die 10 Gebote, während die Israeliten am Fuße des Berges dem goldenen Kalb opferten.

Hier kommen wieder viele Elemente zusammen, die uns aus schamanischen Kulturen bekannt sind. Das wichtigste wohl: der Berg als Sitz der Götter.

In Peru werden die die Spirits der Berge als mächtige Gottheiten heute noch verehrt. Die Bezeichnung für diese Spirits lautet in der Inka-Sprache "Apu",  was übersetzt "Herr" bedeutet. Viele Schamanen haben einen speziellen Apu, von dem sie schamanische Kraft beziehen. Wenn sie diesen anrufen empfangen sie Botschaften vom "Herrn".

Die Indianer Nordamerikas ziehen sich für eine mächtige Vision auf einen Berggipfel zurück. Dort bleiben sie vier Tage und Nächte, ohne zu essen und zu trinken. In den Visionen erhalten sie von den Spirits Rat und Hilfe. Der berühmte Häuptling Crazy Horse erhielt auf diese Art einen speziellen Schutz der ihn unverwundbar gegen Kugeln machte.

Die Verehrung von Tieren wurde bei vielen Völkern praktiziert. Den Nachbarvölkern der Israeliten war damals der Stier heilig. Der spirituelle Hintergrund von heiligen Tieren sind die Krafttiere. Bison, Büffel, Stiere.

Während Moses also am Berg in seinen Visionen die Gebote des Herrn erhielt suchten die Israeliten unwissend über den Verbleib von Moses den Kontakt zu dem ihnen bekannten spirituellen Kräften und fertigten als Kraftgegenstand das goldene Kalb, das Ihnen den Kontakt zu den Krafttieren erleichtern und den Weg weisen sollte.

Nachfolgend kam es zum Kampf, aus dem Moses unter Anleitung seines "Herrn" siegreich hervorging. Die Bibel spricht von über 3000 toten Männern! Der spirituelle Machtkampf zwischen Moses und den Verehrern der altbewährten Krafttiere wurde wohl auf irdische Art ausgefochten!

Die weitere Tätigkeit von Moses ging dann vom "Offenbarungszelt" aus. Auch zum Offenbarungszelt gibt es ein Äquivalent bei den nordamerikanischen Indianern. Es ist die geheimnisvollste Zeremonie der Prärieindianer. Bei dieser Zeremonie werden die Spirits gerufen, die sich den Anwesenden physisch bemerkbar mitteilen.  Heute beherrschen nur mehr ganz wenige Medizinmänner diese Zeremonie...

Kurt J. Fenkart

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