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Mysteriöse Erscheinungen

Nicht nur die Sonne, Atomreaktoren, Glühwürmchen oder Quallen leuchten. Auch der Mensch birgt eine gewisse Strahlungsenergie in sich, die angeblich bei manchen sogar weithin sichtbar wird.

Wissenschafter haben kürzlich entdeckt, dass auch der menschliche Körper Licht aussendet. Normalerweise ist dieses Licht sehr gering, etwa tausend Mal schwächer als unser Auge wahrnehmen kann.

Auch wenn diese Eigenschaft alle lebenden Organismen besitzen, gibt es Artgenossen, bei denen diese "Strahlkraft" phänomenal ausgeprägt ist. Eine Studie hat ergeben, dass Meditieren eine stärkere Lichtausstrahlung bewirkt.

Sie steht aber nicht mit einer Erhöhung der Körpertemperatur im Zusammenhang. Vielmehr sind es Stoffwechselreaktionen, bei denen Fluorophore, das sind Moleküle, die Licht abgeben können, aktiviert werden. Weil der Kopf beziehungsweise die Gesichtshaut am meisten davon besitzt und das meiste Sonnenlicht speichert, gibt es für das strahlende Gesicht auch eine naturwissenschaftliche Erklärung. 

Weniger schlüssig sind Erscheinungen, bei denen Menschen ein sichtbares Leuchten hervorbringen. 1934 strahlte die Italienerin Anna Monaro während Asthmaanfällen auf der Oberfläche ihrer Brust ein blaues Licht aus. Die als "leuchtende Frau von Pirano" Bezeichnete löste bei Ärzten eine Reihe von Spekulationen aus: sie reichten von elektrischen und magnetischen Organismen, bis zu hoher Konzentration von Sulphiden im Blut, die die ultraviolette Strahlung anregten. Geklärt wurde das Phänomen aber nie. 

Auch von" leuchtenden Wunden" wurde berichtet, zum Beispiel über einen Fall  von Brustkrebs, bei dem die Wunde angeblich ein so intensives Licht aussendete, dass man bei Dunkelheit auf eine Distanz  von mehr als einem Meter noch die Zeit einer Armbanduhr ablesen konnte.

Mystiker vertreten die Anschauung, dass jedes menschliche Wesen von einem Lichtkörper umhüllt ist, der bei ausgeprägter Entwicklung der Spiritualität oder ekstatischen Zuständen ein besonderes Strahlen aussendet.

Entsprechende Darstellungen findet man in fast jeder Kultur. Dabei erscheinen Lehrer oder Heilige umgeben von Feuer oder einem Heiligenschein, der den Kopf oder gar den ganzen  Körper in Licht tauchte. So wird etwa Mohammed in Flammen gehüllt abgebildet, genauso wie Quetzalcoatl, der Gott der Azteken, oder buddhistische Erleuchtete mit in Licht getauchten Häuptern.

Unserer aufgeklärten Zeit bleibt dabei nur noch, von einer Ausstrahlung zu sprechen, die von einer starken Persönlichkeit ausgeht.

Redaktion

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