Thomas Höffgen - Schamanismus bei den Germanen. Götter, Menschen, Tiere, Pflanzen (2017)
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Stadtschamanen und psychische Gewalt
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Stadtschamanen und psychische Gewalt
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Stadtschamanen und psychische Gewalt

Stadtschamanen und psychische Gewalt

Meistens sind psychische Attacken selbstinduziert. Wenn jemand fest daran glaubt, dass die Schwarze Loge am unteren Ende der Teufelsstrasse, gleich hinter dem Hoellenplatz schwarzmagische Angriffen gegen ihn reitet (allein der Leibhaftige weiß warum?), dann kann ein solches Denken selbst dann zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden, wenn sich später heraus stellen sollte, dass ein solche Loge gar nicht existiert.

Demgegenüber ist erwiesen, dass die meisten psychischen Angriffe, insbesondere Vergewaltigung und Kinderschändung, von Personen begangen werden, die dem Opfer bekannt sind. In vielen Fällen ist der Täter der neue oder der alte Liebhaber, der liebe Onkel, der Hausfreund, der nette, unauffällige Nachbar, der Lehrer, Priester oder der Leiter einer Jugendgruppe etc.

Für den Stadtschamanen genügt es nicht, die Anzeichen von psychischer Gewalt zu erkennen, sondern er sollte auch über die Methoden der psychischen Attentäter Bescheid wissen und darüber wie man mit solchen Personen umgeht. Psychische Gewalt kann für das Opfer lebensbedrohend sein. Manche Menschen werden durch eine psychische Attacke in den Selbstmord getrieben oder sind danach so verwirrt, dass sie ins nächste Auto laufen. 


Es gibt weitere Formen psychischer Attacken, die in den zivilisierten Ländern immer häufiger vorkommen. Dazu zählen Sekten, die Gruppengebete fundamentalistischer Glaubensgemeinschaften, Bruderschaften und Geheimorden, die sich gegen ein bestimmtes Mitglied oder gegen einen Außenstehenden richten.

Eine Abart jener psychischen Attacken erblicke ich in den zahlreichen Fällen, wo Mitglieder einer okkulten Gruppe oder fundamentalistischen religiösen Gemeinschaft den Novizen exorzieren oder ihm schlichtweg einreden, dass er vom Teufel oder von Dämonen besessen (Incubus) oder umsessen (Succubus) wäre, oder gar wahnsinnig sei.

All diese Praktiken stellen äußerst schädliche Akte psychischer Gewalt dar. Ein Mensch, der sich solchen Gruppen anschließt, ist vergleichbar mit jemandem, der eine Voodoo-Puppe von sich selbst mit Nadeln bespickt.

Wenn ein Individuum mit einem bestimmten Glaubenssystem oder mit einem neuen Selbstbild zwangsweise von Personen konditioniert wird, die 110 % sicher sind, dass sie im Besitz der einzigen und alleinigen Wahrheit wären, dann kann dies unabschätzbare traumatische Folgen für den Betroffenen haben.

Das mag vielleicht ein bisschen weit hergeholt klingen, aber genau das spielt sich da draußen täglich ab. Schwarze Magie wird an vielen Orten praktiziert - auf dem Land und in den Vororten der Städte ebenso wie in den Kellergewölben und Luxuswohnungen unserer Metropolen.  

Das Betätigungsfeld des Stadtschamanen ist im Zusammenhang mit psychischer Gewalt schier endlos. Und genau so verhält es sich mit den Maßnahmen, die er als Schamane ergreifen kann, um den von psychischen Attacken Betroffenen zu helfen.
 
Da es dabei ganz entscheidend auf den Einzelfall ankommt, liegt die Wahl des/der tauglichen Mittel(s) bzw. der zielführenden Maßnahme(n) im Ermessen des Stadtschamanen. Je mehr Sensibilität Letzterer im Umgang mit geistigen und seelischen Kräften erworben hat, desto sicherer wird er die richtige Wahl treffen und den Opfern psychischer Gewaltanwendung mit schamanischen Methoden ganz entscheidend helfen können.

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