Schamanische Reisen
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Keltisches Baumritual
Was man sich unter einem solchen Selbsterfahrungstrip genau vorzustellen hat, erfahren sie hier.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
mit einem einfach und leicht praktizierbaren Baumritual der Kelten!
Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit

Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit

Ostern fällt auf das Wochenende nach dem Frühlings-Vollmond. Es ist ein uraltes Fest der Fruchtbarkeit, welches den Frühlingsanfang bestimmt. Zu dieser Zeit wurde Ostara, der Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit gehuldigt.

Ostern fällt auf das Wochenende nach dem Frühlings-Vollmond. Es ist ein uraltes Fest der Fruchtbarkeit, welches den Frühlingsanfang bestimmt.

Der Name kommt wahrscheinlich von der Frühlingsgöttin "Ostara" oder auch "Eostre", dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit.
 "Os-tara" setzt sich aus zwei Silben zusammen. "Os" bedeutet Schoß, Erde, Entstehung. "Tar" bedeutet zeugen, "Os - tar" frei übersetzt Erd - Zeugung.

Das christliche Ostern wurde im Jahre 325 auf dem Konzil von Nicäa festgelegt. Bis dahin fanden im Frühling viele regionale Fruchtbarkeitsriten statt. Riten zu Ehren von Ostara wurden im keltisch geprägten Teil des römischen Reiches gepflegt.

Die Riten zur Tag und Nachtgleiche im Frühjahr wurden zur Wiedergeburt der Natur nach dem "Tod der Natur" im Winter zur Erweckung der lebensspendenden Kraft gefeiert. Nach dem Tod der Natur im Winter folgte im Frühling die Auferstehung.

Hase, Küken und Eier symbolisierten diese Kraft.

Speziell das Ei war für die Menschen das Sinnbild der aus dem Winterschlaf erwachten, wieder auferstandenen Natur. Entsteht doch durch die Brutwärme aus dem Dunkel hinter der Schale neues Leben -  das Küken.

Auch der Brauch des Eiersuchens kommt von daher. Im Winter legen die Vögel normalerweise keine Eier, auch die Hühner nicht. Legten die Hühner im Frühling wieder Eier, galt es als sicheres Zeichen für die neu beginnende Fruchtbarkeit.

Damals liefen die Hühner frei herum und sie legten die Eier irgendwo im Freien. Also mussten die Eier gesucht werden.

Die ersten gefundenen Eier wurden rituell mit roter Farbe bemalt. Rot stand für das Blut, das Sinnbild allen Lebens. Jungfrauen, die zu Ostara ihre erste Monatsblutung bekamen, wurden besonders geehrt, ihr Menstruationsblut als heilig betrachtet. Es wurde von Priesterinnen aufgefangen und in einem besonderen Ritual der Erde übergeben, um die Fruchtbarkeit der Felder zu sichern. Während des Rituals bat man um reiche Ernte.

Vielerorts war die Zeit der Göttin Ostara nicht nur ein Fest der Fruchtbarkeit für die Natur, sondern auch für die Menschen.

Die dunkle Jahreszeit war zu Ende und die Vorräte, die zur Neigung gingen, konnten durch erste Frischpflanzen, wie dem Bärlauch wieder schmackhaft zubereitet werden.

Generell spürten die Menschen eine Zunahme der Lebenslust, die "Frühlingsgefühle" brachten Fröhlichkeit und Leichtigkeit ins Dasein.

Der Hase war der Bote des Frühlings, der Bote der Göttin Ostara. Als Bote der Fruchtbarkeitsgöttin brachte der Hase der Ostara Mensch und Natur  die Fruchtbarkeit. Der Hase selbst stand für grenzenlose Vermehrung...

Und so kommt es, dass der Hase der Ostara zur Zeit des Frühlingsvollmonds den Menschen heute noch bunte Eier bringt!

Kurt Fenkart

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