Thomas Höffgen - Schamanismus bei den Germanen. Götter, Menschen, Tiere, Pflanzen (2017)
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Anleitung zur schamanischen Reise
Super Buch über die religiöse Weltanschauung der Mitteleuropäer!
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
Hier erfahren Sie wie es geht!
Schöllkraut
Schöllkraut
Schöllkraut
Schöllkraut
Engelwurz
Engelwurz
Engelwurz
Engelwurz

Verbündete, Helfer und Freunde aus dem Pflanzenreich - Teil 2

Pflanzen lassen sich einordnen nach den in ihnen enthaltenen Stoffen, wie Alkaloide, Flavonide, Saponine, Bitterstoffe, ätherische Öle und so weiter. Nach dieser Einteilung lässt sich gut in der Materie arbeiten und es sei dem Leser auch empfohlen sich ihrer zu bedienen. Allerdings: "Das Leben ist das, was im Reagenzglas verschwindet."

"Das Leben ist das, was im Reagenzglas verschwindet."
Erwin Chargaff, Genforscher der ersten Stunde

So muss auch gesagt sein, dass sich die Wirkkraft der Pflanzen natürlich nicht auf eine Substanz oder mehrere Wirkstoffe reduzieren lässt.

Das sind Ergebnisse einer stofflichen Analyse, hinter der ein materialistisches Weltbild steht, welches das Geistartige nicht berücksichtigt. Die Pflanze ist mehr als ein Behältnis für chemische Stoffe und Verbindungen. Die Wirkkraft der Pflanzen beruht auf dem lebendigen Ganzen, das, wie schon erwähnt, mehr ist als die Summe seiner Teile.

"Die Idee, Pflanzen verdankten ihre Wirkung einer einzigen Verbindung ist schlichtweg falsch", sagt der Harvard-Mediziner Andrew Weil und Jean-Marie Pelt, Professor für Botanik ergänzt: "...die höchste Komplexität einer lebenden Substanz kann man nie ganz erforschen, geschweige denn synthetisieren".

Hildegard von Bingen, die kräuter- und heilkundige Mystikerin und Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Rupertsberg bei Bingen verehrte die "viriditas", die "Grüne Kraft", die sich im frischen Lebensgrün offenbart: "... es ist eine Kraft aus der Ewigkeit, und diese Kraft ist heilsam."


Unsere "unwissen- schaftlichen" Vorfahren setzten zur Beurteilung und Auswahl ihrer Heilkräuter, neben der Überlieferung, einerseits Intuition und andererseits die Beobachtung von Merkmalen, von "Signaturen" ein.

Die Form der Blätter etwa oder die Farbe und Form der Blüten oder auch der Standort erlaubten ihnen Rückschlüsse auf die Wirkkraft der Pflanze.

So zeigte sich ihnen das Schöllkraut etwa als Lebermittel durch seine, an die Leber erinnernden lappenförmigen Blätter, die beim Zerquetschen nach frischer Leber rochen und eine gelbe Flüssigkeit, wie eben die Leber auch, ausschieden. Außerdem schmeckte die Pflanze bitter wie die Gallenflüssigkeit. Diese Beobachtungen sind heute wissenschaftlich bestätigt.


Die Einlagerung der Wirkstoffe in Heilpflanzen ist, wie bei Nahrungspflanzen auch, abhängig von Standort, Klima und Anbau. So haben Kräuter aus Wildsammlung nachgewiesen höhere Heilkraft. Sogar ihre Nachbarschaftspflanzen haben Einfluss auf deren Wirkkraft.

Brennnesseln etwa erhöhen wesentlich den Gehalt an ätherischen Ölen in Heilkräutern: In Baldrian und Majoran um 20 %, in der Engelwurz gar um 80 %.

Im Wildwuchs konnte auch eine höhere Intensität an Biophotonen gemessen werden; Biophotonen sind Lichtpartikelchen, die sich als eingelagerte Licht- und Wärmeenergie der Sonne bei der Verdauung dem Organismus erschließen.

Biologisch angebaute Kräuter enthalten sechsmal mehr solcher Photonen als konventionell angebaute und Wildkräuter enthalten zwölfmal mehr davon!

ES wächst - ES wirkt - ES heilt

Hinter dem neutralen, etwas unpersönlichen Wörtchen "ES" steckt etwas Geheimnisvolles und Befreiendes. Das "ES" steht für etwas, was nicht beeinflusst werden kann und braucht, etwas was einfach ist, was nicht wegzudenken und nicht wegzukriegen ist.

"ES" steht für eine Kraft, eine Energie, eine Ordnung, die sich vielleicht auch als Naturgesetz, als Schöpfungsgesetz, als Schöpfungsordnung sehen ließe.

Und noch weiter hinter diesem "ES" ist etwas zu spüren, das ungleich schwieriger zu benennen ist.

"ES" ist ein großes Wollen, welches für die Ordnung unter dem Himmel sorgt und welches das Leben will.

"ES" ist eine gewaltige Kraft, welche die Schöpfung, also alles Lebendige heil will. Die Wirkkraft der Heilpflanzen hat ihren Ursprung in dieser Kraft. ES wirkt auch im Menschen...

Lesen Sie dazu

Verbündete, Helfer und Freunde aus dem Pflanzenreich - Teil 1

 Christina Niederkofler

...ist Gesundheitsberaterin und in der Weiterbildung mit den Themen"Vitalstoffreiche Vollwerternährung in Theorie und Praxis", "Kochen mit der Natur", "Stressbewältigung", " Umgang mit Heilpflanzen" tätig.

Christina Niederkofler lebt in Südtirol. Gerne können Sie über 
die Redaktion 
mit ihr Kontakt aufnehmen.


 

 

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