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Schamanen als Begleiter von Sterbenden
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Schamanen als Begleiter von Sterbenden

Schamanen als Begleiter von Sterbenden

Sterbende auf ihrem Weg durch den Tod zu begleiten war seit jeher eine der Hauptaufgaben eines Schamanen. Native Kulturen besaßen klare Vorstellungen über das Jenseits und den Weg der Seele nach dem Tod...

In unserer technischen Welt wird die nicht sichtbare andere Welt verdrängt. Und das umso massiver, je "fortschrittlicher" unsere Medizin und Technik wurde.

Hirnforscher suchen den Sitz der Seele im Hirn. Berichte von Menschen, die klinisch tot waren und wiedergekommen sind, werden als Phantasiegespinst abgetan.

Aus schamanischer Sicht ist das ganz anders. Naturvölker besaßen und besitzen auch heute noch klare Vorstellungen über das Diesseits und Jenseits. Sie wissen genau, was die Verstorbenen nach dem Tod erwartet und was zu tun ist, damit die Verstorbenen an den richtigen Platz kommen.

Selbst die Jenseitsvor- stellungen der Religionen sind da sehr ähnlich. Das zeugt davon, dass der spirituelle Erfahrungsschatz der Menschheit, auch wenn die Völker  durch Kontinente voneinander getrennt waren, dieselbe Essenz hat.

Sterben kann man als Prozess verstehen, bei dem sich die Seele vom Körper trennt. Das Loslassen des Körpers ist nicht immer einfach, hat er doch der Seele das Leben in der Materie und damit eine Weiterentwicklung ermöglicht.

Die Trennung wird von der Seele als der größte Verlust empfunden, muss die Seele doch den Körper für immer aufgeben. Um diesen Ablösungsprozess zu erleichtern begleitet der Schamane die Sterbenden.

Damit die Seele in Ruhe gehen kann, ist es wichtig alles geregelt zu haben. Schmerzlich ist für den Sterbenden, wenn er sich nicht mehr von seinen Lieben verabschieden kann.

Und sehr wichtig für das Loslassen ist, dass sich die Lieben vom Sterbenden verabschieden. Wenn sie ihn vielleicht sogar ermuntern, dass er loslassen kann, fällt es ihm leichter den letzten Weg anzutreten. Hilfreich dabei ist auch, wenn die Verwandten am Sterbebett das Leben des Sterbenden würdigen.

Die besondere Arbeit des Schamanen im Sterbeprozess ist hier seine Mittlerfunktion zwischen der physischen Welt und der Anderswelt.

Meist sind Sterbende nicht mehr in der Lage selbst mit den Angehörigen zu sprechen. Manchmal weil der Sterbende zu schwach ist, manchmal weil der Tod sehr plötzlich gekommen ist.

In so einem Falle nimmt der Schamane Kontakt zur Seele des Sterbenden auf und kann so als Übermittler den Angehörigen noch hilfreiche Hinweise geben.

Dabei handelt es sich in der Regel um emotionelle Wünsche des Sterbenden. Oft benötigt der Sterbende auch noch einen letzten Dienst, um den Weg ins Jenseits antreten zu können.

 

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Kurt Fenkart

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