Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
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Der Mensch - unfähig zum Frieden?

Seit langer Zeit gibt es global an die 50 Kriege oder bewaffnete Auseinandersetzungen zur selben Zeit. Heute gehen aber immer weniger Staaten militärisch aufeinander los. Häufig gehen die Aggressionen von ethischen oder religiösen Gruppierungen, Terroristen oder paramilitärischen Organisationen aus. Auch Motive und Gegner lassen sich oft nur vage bestimmen.

Auch der klar abgesteckte Rahmen mit einer Kriegserklärung als Beginn und einem Friedensvertrag als Ende fehlt immer öfter weg. Gültige Regeln werden außer Acht gelassen und die Kämpfe daher mit immenser Grausamkeit geführt. Welche Kriterien müssen aber dann heute noch zutreffen, dass man definitiv von einem kriegerischen Konflikt sprechen kann? Es muss dabei mindestens 1000 Todesfälle innerhalb eines Jahres geben, meint der Völkerkundler Günter Schlee.

Die Frage, die nun interessiert, ist, ob das Kriegsführen im Menschen angelegt ist. Sicher scheint nur, dass der Homo Sapiens über ein angeborenes Aggressionspotential verfügt. Seine Vielfalt und der Grad der Intensität sind jedoch breit gefächert. Krieg ist dabei ein extremes Szenario. Anscheinend haben sich im Lauf der Zeit evolutionäre Vorteile aus der Gewalttätigkeit ergeben und sich gesellschaftlich verankert. Das bedeutet, dass sie reflexartig eingesetzt wird und man damit eine Lösung eines Problems anstrebt, ohne den Verstand dabei zu Rate zu ziehen. Kriege entstanden erst, als Menschen sesshaft wurden. Vorher gab es keinen Besitz, den es zu verteidigen oder zu rauben galt. Auch erst der Zusammenschluss größerer Gruppen verlangte eine Organisation, die nach innen friedlich und nach außen resolut auftrat. Mit der Bildung von Staaten stieg auch das Bedürfnis nach mehr Territorium und natürlichen Ressourcen. Die Kunst des Kriegführens war auch an die Fähigkeit zu wirkungsvollerer Organisation und an Hierarchien gebunden.

Meist gehen bewaffnete Konflikte von Minderheiten aus. Durch die Spirale der Gewalt werden nach und nach alle Bevölkerungsgruppen erfasst und sind schließlich ebenso kriegsbereit. Die besonnenen Kräfte können sich nicht durchsetzen, weil die militanten sich straffer organisieren.

Wenn auch meistens wirtschaftliche (und nicht ethnische und religiöse) Gründe der Auslöser für einen Krieg sind, gehört am Ende immer nur eine kleine Gruppe wie Politiker, Warlords oder Waffenhändler zu den Nutznießern. Die meisten verlieren Hab und Gut, Würde und oft ihr Leben. Zeitgenössische Philosophen behaupten allerdings, dass der Krieg ein großer Beschleuniger ist. Die enormen Militärbudgets der Staaten dienen als Treiber für die technologische Entwicklung. Wenn man die astronomischen Summen allerdings für friedliche Zwecke einsetzen würde, hätte die Menschheit noch mehr gewonnen.

Vermeiden lassen sich bewaffnete Konflikte nur, wenn man die Ressourcen gerechter verteilt bzw. einen offeneren Zugang zu ihnen ermöglicht. Armut und fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten und die daraus resultierende Unzufriedenheit würden somit eingedämmt werden. Wir Menschen des Westens sollten zum Beispiel unsere Märkte für die Handelsprodukte armer Regionen öffnen, um deren materielle Situation zu verbessern. Auch wenn wir dabei Abstriche beim eigenen Wohlstand machen müssen.

Redaktion

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