Keltisches Baumritual
Der Bauch von Mutter Erde: die Schamanenrassel
Schamanische Entwicklungswege - eine Forschungsarbeit von Cornelia Kuenzel
mit einem einfach und leicht praktizierbaren Baumritual der Kelten!
Die Schamanenrassel wird zur Energietransformation eingesetzt.
Die schamanische Berufung - auch in Deutschland, der Schweiz  und Österreich erfolgt der Ruf!
©Peter-Herlitze_pixelio.de
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©Bettina-Stolze_pixelio.de
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©kzachmann_pixelio.de
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Carlosr chill
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Metrobús_Set_Dominguez
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Mexico-City - Vom Saulus zum Paulus

Mexico-City ist einer der schmutzigsten Metropolen der Erde. Die Dunstglocke über dem gewaltigen Ballungsraum war in den 1990er Jahren so enorm, dass man das umgebende Bergpanorama nicht mehr erkennen konnte. Jetzt möchte die Stadtregierung ein verblüffend einfaches Konzept zur Umweltentlastung umsetzen.

Riesige unübersichtliche bis chaotische Straßen-kreuzungen sollen verkleinert, Schutzwege für Fußgänger und eigene Zonen für Radfahrer dafür sorgen, dass diese nicht um ihr Leben fürchten müssen. Ein Inferno an Autos und Abgasen machte viel Jahre Sportaktivitäten zu Selbstmordaktionen. Die Sonne blieb hinter einem Grauschleier verborgen. 20 Millionen Einwohner hat die Stadt vorzuweisen, fünf Millionen pilgern täglich zur Arbeit in die City. Dem Bürgermeister Marcelo Ebrard Casaubon ist bewusst, dass seine Region einen großen Prozentsatz zu den landesweiten Emissionen beisteuert. Die Umwelt schonenden Maßnahmen sollen allen urbanen Ballungsräume als Vorbild dienen. Er setzt unter anderem mit dem Bau einer neuen U-Bahn-Strecke auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Gleichzeitig mit der Anhebung von City-Maut und Parkgebühren soll der Individualverkehr eingedämmt werden. Zusätzlich werden Radwege und Fußgängerzonen geschaffen.  Das Stadtoberhaupt hat die Vision, das städtische Leben wieder menschengerechter machen und Kinder auf der Straße spielen zu sehen. Aus seiner Sicht gelingen diese Umstellungen nur mit Hilfe der globalen Gemeinschaft. So fordert er, dass Kohlendioxid-Gutschriften mit Geld für weitere Klimaschutzmaßnahmen abgegolten werden müssen. Von den Volkswirtschaften des Nordens erwartet er weitere technologische Unterstützung.

Der Minister für den öffentlichen Raum, der Architekt Felipe Leal, plant, die Mittelschichten, die zu Hunderttausenden an die Peripherie gezogen sind, wieder zurück ins Zentrum zu locken.

Dies möchte er mit dem Neubau von gemischten Büro- und Wohnhäusern, mit der Bebauung von Brachflächen und den erwähnten Fußgängerzonen und Radwegen erreichen.

 Jeden Sonntag wird ein Bereich für Autos gesperrt, einen Tag im Monat sind die Stadtangestellten verpflichtet, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Dafür stehen 2 000 Leihfahrräder an über 80 Standorten zur Verfügung. Auch breitere Radfahrstreifen sollen die Straßen für den Autoverkehr einengen. Im Mittelpunkt des Reformkonzepts steht aber die Entwicklung des Schnellbusnetzes auf eigens dafür geschaffenen Spuren. Damit wird auf eine wesentlich kostengünstigere Variante zum U-Bahn-Betrieb gesetzt, in ärmeren Ländern meist die einzige realistische. Ein weiterer Vorteil: durch die raschere Fertigstellung kann schneller ein positiver Klimaeffekt erzielt werden. Zwei so genannte bereits bestehende "Metrobuslinien" brachten eine Einsparung von 80 000 Kohlendioxid pro Jahr.

Mexico-City ist also drauf und dran, sich nicht nur vom großen Umweltsünder zu einer ökologisch verantwortungsbewussten Stadt zu wandeln. Es erregt sogar in Europa Aufsehen, wie der Fahrradaktivist Baranda beweist. Die niederländische Königin möchte ihn beauftragen, ein Handbuch für den Bau von Radwegen für alle mexikanischen Bezirke zu verfassen. Dieses möchte sie dann dem mittelamerikanischen Staat zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit schenken.

Redaktion

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