Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Keltisches Baumritual
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
mit einem einfach und leicht praktizierbaren Baumritual der Kelten!
Der Berg Tor - Übergang zu Avalon?
Der Berg Tor - Übergang zu Avalon?
Der Berg Tor - Übergang zu Avalon?
Der Berg Tor - Übergang zu Avalon?
Der Berg Tor - Übergang zu Avalon?

Der Berg Tor - Übergang zu Avalon?

Von Glastonbury nicht weit entfernt erhebt sich der Hügel "Tor". Langsam mache ich mich auf den Weg hinauf. Auf der Spitze weithin sichtbar ein Turm. Überreste einer Kirche. Die von den Mönchen einstmals errichtet wurde um ein deutliches Zeichen zu setzen, daß die christliche Religion das druidische Heidentum besiegt hat.

Doch die alten Mächte der Druiden ließen sich nicht vom Christentum besiegen und wehrten sich. Ein Erdbeben zerstörte die Kirche. Übrig blieb der Turm. Als Mahnmahl, weithin sichtbares Mahnmahl, daß die Kräfte der Natur alles menschliche Streben, die Machtausübung des Menschen zu verhindern wissen, wenn es nicht paßt.

Der "Tor" weithin sichtbares Ziel und Schritt für Schritt gehe ich aufwärts.
Ich höre Geräusche. Eine Touristengruppe begegnet mir. Menschen. Die einen eher ernst und ruhig, andere ausgelassen und fröhlich. Manche oberflächlich plaudernd. Touristenspektakel. Wieder andere in der inneren Versenkung. Was mögen sie wohl für Gedanken haben?

Ähnlich wie ich? Oder sind ihre Gedanken ganz woanders? Und gehen sie einfach nur so achtlos dahin. Ich weiß es nicht, ich grüße sie, blicke in ihre Gesichter und setze meinen Weg fort.

Der Gipfel des "Tor" kommt immer näher. Mächtig erhebt sich der Turm. Im Turm eine Tür, ein Durchgang, deutlich ist der Spitzbogen zu erkennen. Mit jedem Schritt wird der Turm mächtiger.

Ich muss meinen Kopf schon von unten nach oben bewegen, um ihn in seiner ganzen Größe erfassen zu können. Und ich bewege mich mit langsamen  Schritten auf den Durchgang zu. Und dann: ich schaue zur Tür hinein und auf der anderen Seite wieder - hinaus. Und mein Blick richtet sich auf das Nichts. Von unten nach oben durch die Tür. Nur der Himmel ist erkennbar, der weite Himmel. Sonst nichts. Nichts, was ist das Nichts. Wohin führt diese Tür. Ist es eine andere Dimension?

Eine Antwort gibt es nicht und so richte ich meine Aufmerksamkeit auf die Gegenwart auf das unmittelbare Umfeld. Betrachte die Menschen, die durch die Tür ein und aus gehen, wohl ähnlich berührt wie ich. Es ist nicht leicht, an so einem Ort nicht auf sich selbst zurückgeworfen zu werden.

Inne halten. Ruhe. Nahrung aufnehmen. Meine Frau Christine und meine Freunde setzen sich zu mir und wir beginnen ein wenig zu philosophieren. Tauschen unsere Gedanken aus über diesen schönen Ort und auch Banalitäten. Auch das ist Leben. Irgendwo ganz weit weg begegnet sich Himmel und Erde am Horizont. Grüne Felder, Hügel, kleine Orte, Wälder. Und irgendwie versinken wir alle nach der Jause in ein geruhsames Schweigen und die Gedanken wandern zurück in der Zeit, wie es früher einmal war.

An der gleichen Stelle, wo heute dieser Turm steht, stand ein Steinkreis, ein druidisches Heiligtum. Der heiligste Platz Avalons. Das war das Avalon von Morgana der Fee. Hier erhielt sie ihre Einweihungen, von hier stammt das Schwert, das König Artur unbesiegbar machte, sein magisches Schwert.

 

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Kurt Fenkart 

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