Thomas Höffgen - Schamanismus bei den Germanen. Götter, Menschen, Tiere, Pflanzen (2017)
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das Grab von König Artur
das Grab von König Artur
Im mystischen Avalon
Im mystischen Avalon
im Kloster in der Nähe des Dornbuschs
im Kloster in der Nähe des Dornbuschs
Im mystischen Avalon

Im mystischen Avalon

Im Herzen Südenglands liegt das einstige Avalon. Heute heißt die kleine Ortschaft Glastonbury. Glastonbury-Avalon ist ein Zentrum alter Sagen und Mythen. Die Legenden berichten vom heiligen Gral.

Der Kelch, mit dem Christus das letzte Abendmahl feierte, soll hier vergraben sein - der Heilige Gral. Hergebracht von Josef von Arimathia, der einer Vision folgend von Judäa nach Westen und dann nach Norden segelte, bis er hier in Avalon eintraf.

Im weit über das flache Land ragenden Berg "Tor" erkannte er seine Vision und ließ sich an dessen Fuße nieder.

Ich schlendere über das Gelände des einstmals reichsten und mächtigsten Klosters von England. Übrig geblieben sind Mauern. Blinder Zerstörungswut zum Opfer gefallen. Aufschwung und Niedergang.

Doch diese Mauern haben eine Ausstrahlung, wie man sie nur selten in Ruinen findet. König Artur liegt hier begraben. Der große Herrscher, der seine Ritter einst an der Tafelrunde versammelte. Mythos und Wirklichkeit durchdringen sich.

Zwischen den Ruinen wächst ein seltsamer Dornbusch. Angeblich von Josef aus Palästina mitgebracht blüht dieser Dornbusch jedes Jahr zur Weihnachtszeit ein zweites Mal. Spielerei der Natur, Wunder? Außergewöhnlich jedenfalls!

Gedankenverloren betrachte ich den Dornbusch. Es ist, als ob der Dornbusch zu mir sprechen würde. In meinem Kopf findet ein Dialog statt! Ich frage und antworte mir selbst...

Auch im Leben treffen wir immer wieder auf Dornen.

Wie gehen wir damit um, was bedeuten die Dornen für uns? Sind sie lediglich da, um uns zu stechen oder helfen sie auch mit, um persönlich zu reifen, weiterzukommen, um die Blüten zu entdecken? Damit wir dann die Blüten, die Blumen des Lebens nach Hause tragen können?

Der in der Gegenwart sichtbare Dornbusch führt mich in die Vergangenheit und möglicherweise forme ich mit diesen Gedanken die eigene Zukunft. Vielleicht neu. Vielleicht besser.

Was ist schon besser? Denn um weiterzukommen brauchen wir die Erkenntnis. Und Erkenntnis finden wir im Leben meist dann, wenn es uns dornig erscheint.

Und so schlendere ich weiter in den Ruinen von Glastonbury zum Grab von König Artur.

In meinem Kopf  begegnen mir die Sagen- Gestalten von Artur dem König, Guinevere der Königin und Morgana der Fee.

Hier in Avalon lebte die Fee, die Halbschwester Arturs und bereitete für König Artur das heilige Schwert Excalibur mit magischen Ritualen vor. Das magische Schwert, das den späteren König zum Helden machte.

Am Grab des Helden steigen wieder so eigenartige Gedanken in mir auf. Was macht wahres Heldentum aus? Wozu braucht man heute noch ein Schwert. Ist das Heldentum nicht eine falsch verstandene Lebensweise? Sollten wir nicht viel mehr Krieger des Herzens sein? Aber wie? Diese philosophischen Gedanken strengen mich an. Ich komme nicht weiter. Irgendwie ärgerlich  verlasse ich diesen Ort.

Dennoch!  Viele  Eindrücke nehme ich mit von diesem Kloster, das vor Jahrhunderten in all seiner Pracht ein Bollwerk gegen das in Britannien herrschende Heidentum war. Macht, Machtmissbrauch und Niedergang...

Was die Reise noch so an mystischen Erlebnissen zu bieten hatte, lesen Sie in weiteren Artikeln...

Kurt Fenkart

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