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Kanada
Brenda erklärt...
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Trapperzelt
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Sequoyah bei der Segnung unserer Kleinsten aus der Gruppe
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Schwitzhütte...
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Kanada

Eine einzigartige Reise führte uns in die faszinierende Welt der indianischen Kultur in Westkanada. Dabei lernten wir verschiedenste Facetten des Lebens der Indianer (in Kanada "First Nations" genannt) kennen und durften auch aktiv am Leben der Indianer und ihren Zeremonien teilhaben.

Schon am ersten Tag konnten wir erleben, wie die Blackfoot - Indianer an einem Pow`wow Fest zusammenkommen, um zu singen, zu tanzen und ihre Kultur zelebrieren.

Parallel dazu veranstalteten die Blackfoot auch ein Rodeo. Wir staunten nicht schlecht, wie selbstverständlich die Blackfoot die typischen Wildwest - Shows der Weißen zu ihrem eigenen Vergnügen zelebrierten.

Im Wildnis - Camp am Rande der Rockies brachte uns Brenda eine Heilerin und Schamanin vom Stamm der Cree bei, uns nach indianischem Muster in der Wildnis zurechtzufinden.

Brenda, selbst in der Wildnis aufgewachsen, teilte mit uns ihr Wissen über den traditionellen indianischen Lebensstil, den Umgang der Natives mit der Natur und die Beziehung sowie das Zusammenleben der "Ureinwohner" mit den wilden Tieren.

Diese höchst interessanten Erklärungen ließen uns die totale Wildnis von einem anderen Gesichtspunkt sehen und wir konnten das für den Weißen oft unverständliche Verhalten des "Wildlifes" durch die lehrreichen Ausführungen besser nachvollziehen.

Eine besondere Bereicherung für uns war, wie Brenda uns über die Bären berichtete. Sie bezeichnete den Bären als den größten Lehrmeister der Indianer und auch als wichtiges Krafttier.

Wir Weißen übernachteten dabei wie die ersten Pioniere in bequemen Trapper - Zelten. Das ließ uns das Zusammentreffen der Weißen mit den Indianern - entgegen langläufiger Vorstellungen war das die meiste Zeit friedlich - vollkommen authentisch nachempfinden.

KANADA - VIDEO
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Ein weiterer Höhepunkt der Reise war die Teilnahme an spirituellen Heilungs - Zeremonien.

Sequoyah Trueblood, Stammesältester der Choctaw/Cherokee First Nations, half uns beim rituellen Rauchen der Heiligen Pfeife, mit traditionellem indianischem Gesang und Trommelschlag das Bewusstsein über das Innere Gleichgewicht im Menschen wieder ins Leben zu rufen.

Noch heute klingen die Worte von Sequoyah in den Ohren:

"Wir sind für Land und Wasser unerlässlich und beide sind unerlässlich für uns. Wir haben [die Natur] vergiftet, doch indem wir ihr lauschen und ihr derart bewusst werden, lernen wir von ihrer Vergiftung, weil wir als Konsequenz selbst immer ungesünder werden. Sie spendet weiterhin ihre Gaben und wenn wir für diese Gaben und Antworten aus ihrem Herzen offen sind, lernen wir mit Gedanken voller Liebe, Frieden und Dankbarkeit die Schmerzen der Natur - und als Konsequenz auch unsere eigenen - zu lindern."

 

In weiteren Artikeln erfahren Sie mehr über das Leben der Indianer, Ihre Bräuche und ihre Spiritualität.

Kurt Fenkart

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