Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
Die transpersonale Dimension in systemischen Aufstellungen
Die transpersonale Dimension in systemischen Aufstellungen
Die transpersonale Dimension in systemischen Aufstellungen

Die transpersonale Dimension in systemischen Aufstellungen

Die einseitige Konzentration auf die materielle Welt hat bei vielen Menschen der westlichen Industrieländer zu einem tiefgreifenden Sinnverlust geführt. Es ist daher ein Gebot unserer Zeit, Zugänge zu finden, die uns die immaterielle Welt, die Welt des Unsichtbaren, Geheimnisvollen wieder neu erschließen und uns unterstützen, die Wirklichkeit in ihrer Vielschichtigkeit zu erfassen.

Die systemisch - phänomenologische Aufstellungsarbeit kann so ein Zugang sein.

Unerklärbare Phänomene

Der linear denkende Verstand ist begrenzt. Er kann analysieren, planen, beurteilen und hilft uns, unser  Leben zu gestalten und zu organisieren. Er erreicht aber nicht die Ebene unserer Gefühle.

Gefühle lassen sich nicht einfach wegdenken - noch erreicht der Verstand das Wissen, das in systemischen Aufstellungen ans Licht kommt. Viele Phänomene, die mit systemischen Aufstellungen verbunden sind, bleiben dem Verstand verschlossen.

- Stellvertreter nehmen die Gefühle der Personen wahr, die sie repräsentieren. Warum? Wie ist das möglich? Die Wissenschaft kann es (noch) nicht erklären.

- Aufstellungen zeigen, wenn Personen fremdes Schicksal übernommen haben, wenn bestimmte Muster oder Traumatisierungen sich über Generationen wiederholen. Woher kommt dieses Wissen? Bis jetzt wird in diesem Zusammenhang vom "wissenden Feld" gesprochen, ohne jedoch genau definieren zu können, was das "wissende Feld" ist.

- Wenn in Aufstellungen auftaucht, worum es wirklich geht, was in den Herzen und in den Beziehungen wirkt, stellt sich eine Kraft ein, die auf Versöhnung hinwirkt. Was ist das für eine Kraft und woher kommt sie?

- Personen, die bei der Aufstellung gar nicht anwesend sind, können deren Wirkung erfahren. Wie ist das möglich?

- Von Toten kommen in Aufstellungen oft entscheidende Impulse. Wie wirklich sind die Toten?

- Es ist nicht nötig, dass wir diese Phänomene mit unserem Verstand begreifen, um deren heilsame Wirkung zu erfahren. In der Arbeit mit systemischen Aufstellungen  erweitert sich - sozusagen als Begleiteffekt - unser transpersonales Bewusstsein.

Die Vielschichtigkeit des Lebens wird transparent und fordert uns zu einer achtungsvolleren Haltung auf. 

Von schamanischen Kulturen lernen

Menschen in nativen schamanischen Kulturen haben sich dieses Wissen bewahrt. Von ihnen können wir, die wir von Wissenschaftsgläubigkeit und Machbarkeitsdenken geprägt sind, heute lernen, wie wir mit der transpersonalen Dimension des Lebens in Kontakt treten können - zu unserem eigenen Wohl und zum Wohl der ganzen Erde.

Selbstverständlich ist damit nicht gemeint, schamanische Traditionen eins zu eins in unsere westliche Kultur zu transferieren. Es geht vielmehr um ein aktives Zuhören, Zuschauen, Miterleben und um das Finden geeigneter, für uns passender Ausdrucksformen, die dem Transpersonalen wieder Raum geben.

Wer sich intensiv damit beschäftigt, wird viele Parallelen zwischen systemisch-phänomenologischer Aufstellungsarbeit und Schamanismus finden.

Mag. Christina Arnold

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