Thomas Höffgen - Schamanismus bei den Germanen. Götter, Menschen, Tiere, Pflanzen (2017)
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Anleitung zur schamanischen Reise
Super Buch über die religiöse Weltanschauung der Mitteleuropäer!
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
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'Mysterium' Loslassen
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'Mysterium' Loslassen

Loslassen ist eines der essentiellsten Themen am Weg zu einem friedvollen und glücklichem Leben? Klarer Fall. Und dennoch ist Loslassen für viele schon ein Reizwort, da gerade in schwierigen Lebenssituationen, das Festhalten an alten Verhaltensmustern und gewohnten Denkweisen, doch viel einfacher zu sein scheint!

Mysterium" Loslassen

Der wohlgemeinte Rat: "Lass doch einfach los" wird so gerne verwendet wie: "denk einmal positiv". Die Umsetzung ist jedoch oft leichter gesagt als getan. Denn diese Weisheiten bringen uns, wenn wir uns Mitten in einem Konflikt befinden, eher zur Verzweiflung, da wir meist nicht wissen wie.

Das "Mysterium" Loslassen ist so facettenreich und in seiner Anatz- und Lösungsweise (fast) so umfangreich wie das Leben selbst.
Um das Loslassen besser zu verstehen,  ist es hilfreich, das Gegenteil einmal genauer zu beleuchten.
Loslassen -  hat immer mit dem Fluss des Lebens und freien Energien zu tun.
Festhalten -  zeigt sich oft durch blockierte Energien bis hin zum Stillstand.

Die Gewohnheit des Festhaltens

Die Liste der Dinge und Situationen, die wir gerne festhalten ließe sich unendlich fortsetzen:
Das Festhalten an unliebsamen Eigenschaften, Ansammlungen von unnützen Gegenständen, automatisierte Glaubens- sätze, Denkweisen und Verhaltensmuster sowie die daraus entstehenden Einstellungen und Werte...

Vieles davon bringt uns in den unterschiedlichsten Lebensbereichen natürlich auch Sicherheit und gibt uns einen vertrauten Handlungsspielraum.

Wenn wir jedoch zu Sammlern und "Klammerern" an dem so liebgewordenen Ballast werden, platzen wir bald, wie überfüllte Schränke und Schubladen, aus allen Nähten.
Wir geraten ins Stocken. Werden bewegungsunfähig und fühlen uns eng. Zu der Enge kommen dann oftmals noch Ängste dazu, wo wir die Ursache nicht mehr erkennen können, da wir übervoll an Ansammlungen (alter) Lebenslasten sind. Die Möglichkeiten, sich das Leben durch unentwegtes Festhalten zur Qual zu machen, sind unerschöpflich.

Die Kunst des Loslassens

Loslassen beginnt immer mit der achtsamen Wahr- nehmung eigener Verhaltens- weisen und Denkstrukturen sowie der aktiven und bewussten Entscheidung, sich von ausgedientem und hinderlichem (Lebens)Ballast zu verabschieden.

Wenn wir etwas loslassen wollen, sollten wir es nicht bekämpfen.
Denn Kampf erzeugt Druck - und Druck erzeugt immer Gegendruck.

Die Natur ist wie bei so vielen Themen ein tolles Vorbild. Wenn wir im Garten die reifen Früchte ernten, lassen sie sich leicht von den Bäumen und Sträuchern pflücken. Unreifes Obst lässt sich nicht so leicht loslösen.
Daher ist auch immer ein gewisser Reifegrad und vor allem Geduld notwendig, um das Loslassen auf allen Ebenen zu vollziehen.

Loslassen heißt das Leben vertrauensvoll geschehen zu lassen, statt es mit Gewalt kontrollieren zu wollen.

Tipps zum Loslassen

Beginnen Sie, sich eine Liste aller Lebensbereiche anzulegen und notieren Sie alles, was Sie loslassen und verabschieden möchten.

Anregungen zur "Loslass-Liste":
In welchen Lebensbereichen
- bewerte, kritisiere oder kontrolliere ich Andere oder mich Selbst?
- fühle ich mich als "Opfer" der Umstände?
- fühle ich mich nicht gut genug?
- empfinde ich Groll, Wut und kann/will nicht verzeihen?
- erlebe ich (oft) Enttäuschungen?
- bin ich unbeweglich/ faul?
Welche Erlebnisse der Vergangenheit kommen mir häufig in den Sinn?
Welche Gewohnheiten, Gedanken, Einstellungen hindern mich an der Leichtigkeit?

In der Zeit, in der Sie sich intensiv mit Ihrer Loslass-Liste beschäftigen, empfehle ich Ihnen, auch Ihren Wohnbereich zu entrümpeln und sich von allen "Altlasten" zu trennen.
Wie Innen - so Außen und umgekehrt.

Um Altes loszulassen, gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist die Transformation durch das Feuer: verbrennen Sie alles, was Sie zuvor in ganzer Emotion aufs Papier gebracht haben.
Viel Erfolg!

 Petra Bosch

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