Thomas Höffgen - Schamanismus bei den Germanen. Götter, Menschen, Tiere, Pflanzen (2017)
Die faszinierende Welt der Heilsteine
Unter Voodoo-Priestern in Westafrika
Super Buch über die religiöse Weltanschauung der Mitteleuropäer!
Was macht die Wirkung von Heilsteinen eigentlich aus?
Voodoo und Fetisch-Kult schließen einander nicht aus
Darf ich vorstellen? Mein Name ist Apfelbaum
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Darf ich vorstellen? Mein Name ist Apfelbaum

Hallo. Ich bin ein Apfelbaum. Ich bin ca. 30 Jahre alt und somit in der vollen Blüte meines Lebens. Ich stehe irgendwo in Europa... In Österreich, so viel ich mitbekommen habe. Die Tiere rund um mich bringen mir immer wieder neue Kunde von dem was passiert. Es war gerade nach Neujahr, glaube ich.

Da es gerade Winter ist und ich völlig zugeschneit bin passiert nicht viel. Darum kann ich auch so viel erzählen. Wäre es Sommer, hätte ich, wegen meiner Früchte, eine Menge zu tun.
Sie wissen ja, meine Früchte sind bei den Menschen sehr begehrt.
Aber es ist Winter, und somit habe ich auch Zeit, meine Geschichte und die Geschichten meiner Artgenossen und Vorfahren zu erzählen.

Wie schon erwähnt ist das eigentlich Wichtige an mir meine Frucht. Der Apfel.
In der ganzen Geschichte der Menschheit werden Äpfel in Schriften erwähnt. Sie hatten also schon immer eine wichtige Bedeutung.

In der Bibel verführte Eva Adam mit einem Apfel vom Baum der Erkenntnis, nachdem sie von der Schlange verführt worden war. Was dies für Folgen hatte, ist Ihnen, glaube ich, bekannt.

Im antiken Griechenland, als die Götter noch ihr Unwesen trieben, sorgte ein Apfel mit der Aufschrift "für die Schönste", dafür, dass ein ganzer Krieg ausgebrochen ist.
Zur Hochzeit von Peleus und Thetis, waren alle Götter eingeladen. Nur nicht Eris, die Göttin der Zwietracht.
Sie warf, aus Eifersucht, weil sie an der Hochzeit nicht teilhaben durfte einen Apfel in die Menge.
Die Schönste sollte ihn bekommen.

Zwischen Athene, Aphrodite und Hera entbrannte ein Streit. Paris sollte nun entscheiden, wem der Apfel gehören sollte. Aphrodite versprach ihm, dass er die schönste Frau auf Erden bekommen sollte, so entschied er sich für sie.
Die schönste Frau auf Erden war allerdings schon mit einem König verheiratet, und so begann der trojanische Krieg...

Selbst in Märchen spielt meine Frucht eine Schlüsselrolle, wenn sie zum Beispiel an das Schneewittchen denken, die mit einem Apfel vergiftet wurde...

Wenn man diese drei Beispiele begutachtet, merkt man vielleicht, dass die Früchte meiner Vorfahren immer das Mittel zum Zweck waren und die daraus entstandenen Folgen immer einen negativen Beigeschmack hatten.

Für die meisten Völker war nur die Frucht meines Stammes interessant, nicht aber für die Kelten!
Sie haben mich in ihren Baum - Jahreskreis aufgenommen.

Die Menschen, die zwischen  dem 23. Dezember und 01. Jänner bzw. zwischen dem 25. Juni und 4. Juli geboren sind, stehen unter meinem Zeichen.

Sie gelten als überaus charismatisch, liebenswürdig und sie glauben daran, dass in jedem Menschen etwas Positives steckt.

Vielleicht liegt das daran, dass meine Früchte das Gesunde aus einem Menschen herauskehren. Und ist jemand gesund, ist ein wichtiger Meilenstein gelegt, dass es ihm gut geht.

Einer meiner Früchte, enthält nämlich über dreißig Vitamine und Spurenelemente, wie zum Beispiel  Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen.
Der Fruchtzucker und Traubenzucker geht sofort ins Blut über und sorgt somit für einen Energiestoß.
Meine Frucht ist also ein wirklich toller kleiner runder Ball.

Haben Sie gewusst, dass der Apfel sogar gut für die Zähne ist? Auf den ersten Biss würde man meinen,  der Apfel schädigt  den Zahnschmelz und die Zähne, wegen des Zuckers, aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Das im Apfel enthaltene Fluor stärkt den Zahnschmelz und das Kauen, das den Effekt einer Zahnbürste hat, tötet die im Mund vorhandenen Bakterien. 

So, nun habe ich wirklich genug über meine tollen Früchte geredet...
Die Sonne kommt gerade ein wenig heraus - ich denke, ich werde jetzt etwas dafür tun, dass im Frühling meine Blüten in voller Pracht erscheinen können.
Vielen Dank fürs zuhören.

Kurt Fenkart

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