Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
©Cimaron_pixelio.de
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©Klaus-Steves_pixelio.de
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Erde ohne Menschen

Wie rasch die Natur bebaute Gebiete ohne Menschen wieder zurückerobern würde, sieht man am Beispiel von Angkor Wat, dem ausgedehntesten sakralen Bauwerk der Welt. Im 12. und 13. Jahrhundert war hier die größte Stadt der Erde.

Einst gab es  in dieser Gegend Kambodschas über 1000 Tempel. Heute aber überwuchern gigantische Baumwurzeln die Heiligtümer, wachsen Sträucher aus ihren Skulpturen.

Die Erde ohne menschliche Spezies- wie würde sich das auswirken?
Auf einen Schlag wird kein anthropogen produziertes Kohlendioxyd und weitere klimarelevante Gase mehr ausgestoßen. Trotzdem ist noch zehn Jahre lang mit einem Temperaturanstieg von 0,3 Grad Celsius zu rechnen. Die bisher in die Atmosphäre gelangten Treibhausgase sorgen nämlich weiterhin für ein Anheizen des Klimas. Danach kommt es aber zu einer Abkühlung und die CO2-Konzentration pendelt sich mit 280ppm wieder auf das vorindustrielle Niveau ein. Das Ozonloch schließt sich wieder und das Ökosystem unseres Planeten erholt sich. Auch das natürliche Gleichgewicht anwachsender und abschmelzender Gletscher ist bald wieder hergestellt.

Nach 200 bis 300 Jahren gewinnt in unseren Städten der Wald die Oberhand. Dazu tragen auch die sehr fruchtbaren, kalkhaltigen Stadtböden bei. Selbst Straßenasphalt ist dann für Löwenzahn oder Birken kein Hindernis mehr. Unbewohnte Gebäude fallen der eindringenden Feuchtigkeit zum Opfer - als erste klarerweise Holzhäuser. Diejenigen aus gut gebrannten Ziegeln überdauern zwar 200 Jahre, müssen sich dann aber auch der Erosion geschlagen geben. Noch länger können Bauten aus Basaltstein oder moderne Fronten aus Granit überstehen, wobei Glas überhaupt keinen Zerfallsprozessen unterworfen ist. Stahl beginnt irgendwann durch die Nässe zu rosten und übt großen Sprengdruck auf den Beton aus.

Am Ende zerfällt Stahl in Eisenoxide, Beton verwittert zu Sand und Kies.

Zersplittertes Glas verteilt sich durch die Witterung unter der Erboberfläche.

Problematischer verläuft der Fortbestand von Atomkraftwerken. Sie laufen solange automatisch weiter, bis es zu einer Fehlermeldung kommt. Danach ist zwar die Kettenreaktion gestoppt. Mit einer gewissen - wenn auch geringen - Wahrscheinlichkeit können Rohrleitungsschäden auftreten.

Durch Lecks in der Bausubstanz der Kraftwerke gelangt aber mit großer Sicherheit radioaktives Uran in die Natur - und belastet sie mit einer Halbwertszeit von bis zu 704 Millionen Jahren.

Nicht zuletzt übernehmen wieder einst vertriebene Raubtiere das Kommando in einer menschenleeren Welt. Aus der Schweiz und Polen wandern wieder Wölfe im übrigen Mitteleuropa ein. Elche und Wisente siedeln sich ebenso wieder an, Braunbären treten wieder vermehrt auf. Geflügel und Schafe kommen dadurch  unter größeren Jagddruck. Von den Haustieren verwildern sicherlich Pferde und robuste Rinderrassen, Hausschweine paaren sich mit Wildschweinen.

Hochgezüchtete Milchkühe haben es allerdings schwer und gehen an Euter-Entzündungen ein, da die Kälber mit dem Trinken überfordert sind. Kräftige Hundearten sowie Katzen können sich durch Kleintiere und Waldvögel gut über Wasser halten. Insgesamt haben die Tiere gute Überlebenschancen, da sie sich an Flüssen und in Feuchtgebieten Lichtungen und damit Weiden schaffen. Wie man sieht, würde der natürliche Kreislauf wie Milliarden Jahre davor auch ohne den Homo Sapiens funktionieren.

Redaktion

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