Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
Beifuß
Beifuß
Süßgraszopf
Süßgraszopf
Silberdistel
Silberdistel
Buchsbaum
Buchsbaum
Rainfarn
Rainfarn
Ringelblume
Ringelblume

Räume und Plätze reinigen und schützen

Sehr profan und praktisch kann jeder Raum durch eine Luftwäsche mit Hilfe eines Blumensprühers gereinigt werden.

Geschlossene Räume reinigen und schützen

Dem Wasser werden einfach ein paar Tropfen folgender ätherischer Öle beigefügt: Salbei, Zirbelkiefer und Lavendel. Diese Reinigung ist vor allem angebracht, wenn wir in Räumen zu arbeiten gedenken, wo sich vorher fremde Menschen aufgehalten oder ganz artfremde Tätigkeiten stattgefunden haben. 

Mit einer Räucherung mit Asafoetida, dem Stinkasant oder Teufelsdreck (findet sich unter den indischen Gewürzen) lässt sich ein Raum vollständig sterilisieren und sozusagen spirituelle Neutralität erzeugen. Mit Hilfe der Rassel und etwas Wohlgeruch aus Weihrauch und Süßgras etwa und ein paar Schutzkräuter wie Engelwurz und Johanniskraut werden dann die rechten spirits in den so bereinigten Raum hereingeladen.

Als universelles Kraut für alle schamanischen Handlungen, auch und besonders zur Reinigung dient der Beifuss. Er wächst in rauen Mengen hauptsächlich auf kargen Böden und kann auch in rauen Mengen verwendet werden.

Zur Heiligung des Raumes kann dem Beifuss die Meisterwurz beigefügt werden und um den Raum von Bösem oder Feindlichem zu befreien dient das Johanniskraut. Das Süßgras und etwas Tabak locken freundliche Geister mit ihrem Wohlgeruch und ergänzen so gut das Kräuterbündel. Auch der Wacholder und die Engelwurz können mit ihrem schutzmagischen Aspekt unser Bemühen gut unterstützen.

Mit Kräuterbündeln in dieser einfachen Standard- zusammensetzung lassen sich nicht nur Räume, sondern auch Menschen, Geräte und Instrumente reinigen und heiligen.

Ein traditioneller Schutz im Alpenraum ist der "Mahrensitz", ein Kreuz, gebunden aus dem Beifuss und dem Johanniskraut, in dessen Mitte eine Silberdistel sitzt. Der besondere Schutz ergibt sich aus der Verbindung der Kreuzform mit der schutzmagischen Kraft der Kräuter  und der lichtmagischen Wirkung der Distelblüte und aus der Drei, die Anzahl der verwendeten Zutaten. Der Mahrensitz wird einfach in dem zu schützenden Raum, etwa über der Mesa (Altar) aufgehängt.

Durch das Fegen mit einem Besen oder einem Büschel aus Buchsbaumzweigen lassen sich Räume und Plätze, auch der Platz der Mesa reinigen und für erhabene Handlungen vorbereiten. Der Buchsbaum vertreibt die Kräfte der Finsternis.

Er kann zu diesem Zweck ganz einfach als ganzer Stock im Raum oder direkt links und rechts vom Eingang platziert werden - das ist "schwere Bewaffnung" und also höchst wirkungsvoll für eine friedliche Atmosphäre im Haus. Mit einem Zweig vom Buchsbaum wird auch geweihtes Wasser versprengt.  Die frühen Apothekerlöffel waren übrigens aus dem Holz des Buchsbaumes gefertigt.

Rainfarn schafft eine gute Aura im Raum. Ein Büschel davon könnte einfach im Raum aufgehängt werden. Er ist übrigens Bestandteil des Himmelfahrtsbuschens, welcher, entsprechend ermächtigt auch zu diesem Zweck in den Dienst genommen werden kann.

Grüner Geleitschutz 

Im Raum und am Arbeitsplatz, auf der Mesa können Pflanzen und auch Blumen in frischer und getrockneter Form verteilt werden, oder auch in Form von Abbildungen. Selbst in homöopathischer Form bis zu einer D3 können Pflanzen für eine magischen Einsatz benutzt werden. Pflanzen dienen einerseits als Schmuck und der Erbauung der gerufenen Geister, aber auch dem Schutz, der Unterstützung  und der Hilfe des schamanisch Praktizierenden und der anderen Beteiligten. Bei der Auswahl dieser Pflanzen können wir uns leiten lassen von der eigenen Vorliebe und vom eigenen Bedarf oder/und von den Vorlieben unseres Hilfsgeistes. Unser Krafttier können wir durchaus bei einer Reise einmal nach seiner Lieblingspflanze fragen oder erkunden, in welcher Pflanze es seine Entsprechung oder Ergänzung hat.

Sinnvoll könnte es sein, Pflanzen zu wählen, die in Verbindung zum Anliegen stehen. Wer etwa eine Reise für jemanden angeht, der einer Heilung bedarf, kann in Kräuterbüchern nach den entsprechenden Heilkräutern suchen und sich mit diesen bereits vom Start weg verbünden. Für Krebskranke z.B. stellen wir einen Strauß mit Ringelblumen, ein hervorragendes Krebskraut oder für einen an Nierenleidenden etwas von der Goldrute, Europas bestem Nierenkraut bereit. Förderliche Pflanzen aller Art können auch bloß als Gedankenformen im Raum verteilt werden. Nie fehlen sollte die eigene Lieblingspflanze.

Christina Niederkofler

...ist Gesundheitsberaterin und in der Weiterbildung mit den Themen"Vitalstoffreiche Vollwerternährung in Theorie und Praxis", "Kochen mit der Natur", "Stressbewältigung", " Umgang mit Heilpflanzen" tätig.

Christina Niederkofler lebt in Südtirol. Gerne können Sie über 
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mit ihr Kontakt aufnehmen.

 

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