Die helfende Kraft der Tiere
Die helfende Kraft der Tiere
Die helfende Kraft der Tiere
Die helfende Kraft der Tiere

Die helfende Kraft der Tiere

Wahrscheinlich alle Kulturen der Erde kannten ursprünglich die helfende Kraft der Tiere und sie wussten, wie sie sich mit dieser Kraft verbinden und zur Stärkung der eigenen Kraft einsetzen konnten.

Schamanen im peruanischen Dschungel nützen die Kräfte von speziellen Pflanzen um sich mit der Kraft Ihrer tierischen Geisthelfer zu verbinden.

Nordamerikanische Indianer begeben sich auf Visionssuche. 4 Tage und Nächte fasten und beten sie auf einem Berg, um ihre eigene Tierkraft zu finden.

Die Samen Nordeuropas und die sibirischen Völker reisten zum Klang der Trommel in die andere Welt, um dort ihrem Krafttier zu begegnen.

Bei vielen afrikanischen Völkern ist das rhythmische Tanzen zur Trommel die Art, sich mit der Kraft der Tiere zu verbinden.

Auch wir in Europa hatten die Tradition, die helfende Kraft der Tiere für uns zu nutzen.

Die letzten Überreste finden sich in Wappen. Pferd, Löwe, Wolf, Adler, Hahn, Wildschwein, Fuchs sind nur einige Beispiele dafür.

Manche Familien sind stolz darauf, dass sie ein "sprechendes" Wappen haben. Als sprechende Wappen werden jene Wappen bezeichnet, bei denen das Wappentier und der Familienname identisch sind.

Wie die (Adels)Geschlechter zu ihren Wappen gekommen sind, verliert sich im Dunkel der Geschichte und Legenden.

Ein Tier auf dem Schild zu haben war jedenfalls ein Symbol für Mut und Stärke. Besonders waren es die Eigenschaften der Tiere, mit denen die Träger des Wappens sich identifizierten und die ihnen im Kampf einen Vorteil gegenüber dem Feind bringen sollten.

So wie unsere Vorfahren und andere Völker bis heute sich mit der Kraft des Tieres auseinandersetzten, so können wir auch in unserer modernen Kultur von den Tieren lernen.
Jede Tierart hat ganz bestimmte Eigenschaften. Eigenschaften, die das Überleben der Art ermöglichten. Lernen wir von den Tieren, lernen wir über das Leben.

Auch in gängigen Redewendungen finden wir viele Eigenschaften beschrieben.

Manche Menschen verfügen  über "Bärenkräfte". Manche sind "listig wie ein Fuchs". Andere haben "Augen, wie ein Luchs". Manche sind ein "fauler Kater", wieder andere "schmeicheln, wie eine Katze". Dann gibt es Menschen, die sich "einigeln", "die Krallen zeigen" oder aufeinander "herumhacken".

Immer wieder werden Charaktereigenschaften mit Eigenschaften aus dem Tierreich verglichen.

Wenden wir bewusst an, was in Redewendungen immer schon gemacht wird, gelangen wir zu Kraft und Stärke. Eignen wir uns die Kraft eines bestimmten Tieres an, dann erhalten wir von diesem Tier Kraft! 

Bei indianischen Stämmen war es durchaus üblich, dass sich die Stammesmitglieder ganz bewusst mit der Kraft einer bestimmten Tierart verbunden haben, um sich deren Eigenschaften anzueignen.

Diese Methode kennt man im Schamanismus unter dem englischen Begriff "Shapeshifting". Übersetzen könnte man "shapeshifting" am ehesten mit:
Verwandlung, Metamorphose oder Transformation.

Die Indianer verwendeten das shapeshifting, um mit einem Tier "eins" zu werden und auf diese Art mehr von seinem Wesen und seinen Eigenschaften übertragen zu bekommen.

Kurt Fenkart


In einem weiteren Artikel erfahren Sie, wie shapeshifting funktioniert und wie Sie es zur Mehrung Ihrer Kraft praktizieren können.

Lesen Sie dazu auch:
Im Traum lernte ich mein Krafttier kennen

Die Botschaft des eigenen Krafttiers empfangen

 

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