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Die sagenumwobene Walpurgisnacht und was alles dahinter steckt
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Die sagenumwobene Walpurgisnacht und was alles dahinter steckt

Die sagenumwobene Walpurgisnacht und was alles dahinter steckt

Etliche Dichter und Musiker haben sich die Walpurgisnacht als Thema für ihre Werke ausgesucht. Goethe war derjenige, der diese Nacht mit seinem Stück "Faust" popularisierte. Dahinter stehen in Wirklichkeit heidnische Bräuche um die Fruchtbarkeit des Frühlings.

Etliche Dichter und Musiker haben sich die Walpurgisnacht als Thema für ihre Werke ausgesucht.
Theodor Storm zum Beispiel hat einige Gedichte geschrieben und Otfried Preußler ein Kinderbuch.
Der wohl Berühmteste, der sich mit dieser sagenumwobenen Nacht beschäftigte,  war Goethe.

In seinem Werk "Faust- eine Tragödie, 1.Teil" beschreibt Goethe, wie Mephistopheles, der Teufel, Faust in der Walpurgisnacht zum Blocksberg bringt und sie dort ihre Nacht mit Tanzen verbringen. Als Faust nicht mehr will bringt ihn der Teufel weiter zu einem Hügel wo das Theaterstück "Walpurgisnachtstraum" aufgeführt wird. Goethe war derjenige, der diese Nacht sozusagen popularisierte.

Der Name dieser Nacht geht auf eine Äbtissin zurück die 710 bis 779 in England lebte.
Sie wurde vermutlich am ersten Mai von einem Papst heiliggesprochen.
Ein Autor der 200 Jahre später ihre Biografie niederschrieb, gestatte Walburga einige Heilungen zu. Es liegt nicht fern, dass diese überaus gelehrte und intelligente Frau auch derartigen Tätigkeiten nachging.
Sie ist  heute noch Schutzpatronin gegen Seuchen, Hungersnot, Tollwut und vielen weiteren derartigen Dingen.

Die neun Tage vor dem ersten Mai nennt man Walpurgistage.
Das Glockenleuten soll die Hexen fernhalten.
Im 15. und 16. Jahrhundert wurde des Öfteren in der Literatur der Hexensabbat beschrieben.

Daher kommt auch der Aberglaube, dass Hexen in dieser Nacht auf den Blocksberg reiten und mit dem Teufel tanzen. Vielleicht aber auch deswegen, und das scheint die wahrscheinlichere Variante zu sein, war die Kirche mit den Festen, die schon immer am ersten Mai gefeiert wurden nicht einverstanden.

Die Feuer, die mit Freude, Tanzen, Festlichkeiten und Feiern zu tun hatten wurden in Feuer umgewandelt, die Hexen fernhalten sollten!

Alle, die diese überlieferten Bräuche, nach der Christianisierung noch weiter feierten wurden als Hexer und Hexen abgestempelt.

Damit die Kirche nicht alle ihre Schäfchen verlor, wandelte sie alte in neue Bräuche um.
Doch irgendwie hat die Kirche in dieser einen Nacht die Christianisierung nicht ganz vollzogen, denn wenn man die verschiedenen Bräuche genauer betrachtet wurden sie entweder unter einem anderen Deckmantel abgehalten (wie zum Beispiel das Freudenfeuer) oder sie wurden abgeschwächt.

Der Sinn dieses Festes hat sich seit es das Fest gibt nicht wirklich verändert. Im Mai wird der Frühling begrüßt und der Winter endgültig verabschiedet. Auch die Fruchtbarkeit der Erde wurde mit für uns etwas seltsam wirkenden Bräuchen angepriesen.
Es gab zum Beispiel eine Zeit, in der viele Paare den Liebesakt auf Wiesen vollzogen, um damit die Fruchtbarkeit auf die Erde zu übertragen...

Die Kelten hatten ein ähnliches Fest. Sie nennen es Beltane. Auch bei diesem Fest werden Freudenfeuer angezündet. Wie auch am ersten Mai und in der Walpurgisnacht begrüßen die Kelten mit Beltane den Frühling. Beltane war ein fröhliches Fest bei dem gelacht und getanzt wurde.  Sonst ist nicht viel von diesem Fest schriftlich überliefert.

Auch heute noch werden diese Feste in beinahe ganz Europa in unterschiedlicher Art gefeiert. Es gibt den Tanz in den Mai, Maibäume werden aufgestellt und Verliebte springen über das heruntergebrannte Feuer.

Jedes Jahr in der Nacht von 30. April auf den 01. Mai ist es wieder soweit. Genießen sie diese geheimnisumwobene Nacht und den darauffolgenden Tag, denn einige uralte Traditionen haben ihren Ursprung darin!

Kurt Fenkart

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