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Sylvester und Neujahr - Bräuche, die einfach dazu gehören
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Sylvester- jeder weiß was es ist. Jeder freut sich darauf. Auf der ganzen Welt wird es gefeiert. Aber nur die wenigsten wissen, woher Sylvester kommt, was die verschiedenen Rituale bedeuten, die auf der ganzen Welt praktiziert werden und wie lange die Feier für den Jahreswechsel denn eigentlich schon praktiziert wird.

Der Name Sylvester geht auf einen Papst zurück. Sein Todestag war am 31. Dez. 335. Mit der Reformierung des julianischen Kalenders zum gregorianischen Kalender am Ende des 16. Jahrhunderts verlegte sich auch das Jahresende vom 24. Dezember auf den 31. Dezember. 

Traditionell beginnt der Abend in den meisten Gegenden mit einem gemütlichen Zusammensein mit  Familie und Freunden. Es wird gegessen, getrunken, gelacht und es wird über das alte Jahr, das sich in wenigen Stunden zu Ende neigt, geredet.

Dieses Zusammensein, im Kreise der Familie soll für das kommende Jahr den Halt der Familie zueinander stärken.

Der Tag wird älter, das Jahr ist alt und bald ist es Mitternacht. Man wünscht sich einen "guten Rutsch". Jetzt machen sich alle auf den Weg um ein großes Feuerwerk zu sehen. Die Korken knallen, die Sektgläser klirren, das Feuerwerk beginnt. Es ist soweit. Das neue Jahr hat begonnen.

Heute bedeutet das Feuerwerk "nur" mehr, dass das alte Jahr vorbei und das neue Jahr gerade angefangen hat. Früher wurde dem Feuerwerk viel mehr Bedeutung zugebracht. Das Ritual-Feuer, das später durch das Knallen der Raketen und Böller ersetzt wurde, hatte den Zweck, die bösen Geister zu verjagen.

Das Feuerwerk wurde aus China nach Europa gebracht. Man nimmt an, dass das erste Feuerwerk der Welt in China zur Zeit der Song-Dynastie abgehalten wurde.

Das neue Jahr ist noch jung, die Nacht ist fortgeschritten. Das traditionelle Bleigießen steht an.

Dazu nimmt man eine Form aus Blei. Diese verschmilzt man über einer Kerze. Ist das Blei flüssig wird es in einen Topf mit kaltem Wasser gegossen. Die so entstanden bizarren Formen sind Zeichen für das gerade angefangene Jahr.

Das Bleigießen hat seinen Ursprung bei den alten Römern. Sie waren die ersten, die Bleiverhüttung betrieben.  Sie waren die ersten, die dem Bleigießen eine Bedeutung zugestanden. Früher wurde zum Jahreswechsel das Orakel befragt, die Zeichen der Götter gedeutet.

Heute dient das Bleigießen zur reinen Unterhaltung. Wie viel jeder in seine Form hineininterpretiert ist jedem selbst überlassen. Obwohl es in unserer Zeit mehr als Jux gesehen wird, verfehlt es in den tiefen Schichten der Seele seine Wirkung nicht.  Schon manch jemand war von den Formen, die das Blei ergab tief enttäuscht oder hoch erfreut. Das Orakel nimmt Gestalt an, die empfindungen prägend für die ersten Stunden des Jahres. Was mag die Zukunft wirklich bringen, denkt sich manch jemand im Stillen - und tut das Ergebnis bei den anderen als reinen Blödsinn ab.

Nach dem Bleigießen, verwischt das traditionelle und die Nacht nimmt ihren Lauf. Wer nicht ins Bett geht, feiert weiter.

Am nächsten Morgen, zu Neujahr trifft man sich wieder mit der Familie. Es wird, wie in der Sylvesternacht gegessen, getrunken und es werden Glücksbringer ausgetauscht.

Ob dieser Glücksbringer nun ein Kleeblatt, ein Fliegenpilz, ein Glücksschwein oder ein Kaminfeger ist, ist einerlei. Alle bedeuten sie dasselbe: Glück für das neue Jahr.

An vielen Orten isst man am Neujahrstag einen Schweinebraten. Er verkörpert den Wohlstand. Natürlich auf das kommende Jahr bezogen.

Nach dem Ende der Feierlichkeiten beginnt das neue Jahr, mit all den Vorsätzen, die man umsetzen will.

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein gesegnetes frohes neues Jahr und dass alle Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Kurt Fenkart

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