Schamanische Reisen
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Keltisches Baumritual
Was man sich unter einem solchen Selbsterfahrungstrip genau vorzustellen hat, erfahren sie hier.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
mit einem einfach und leicht praktizierbaren Baumritual der Kelten!
Auf der Suche nach Gott im Spiegel der Zeit
Auf der Suche nach Gott im Spiegel der Zeit
Auf der Suche nach Gott im Spiegel der Zeit
Auf der Suche nach Gott im Spiegel der Zeit
Auf der Suche nach Gott im Spiegel der Zeit

Auf der Suche nach Gott im Spiegel der Zeit

Seit es Menschen gibt, gibt es einen Glauben. Dieser hat sich im Laufe der Zeit immer wieder verändert. Doch das Grundprinzip, nämlich, dass es eine höhere Macht gibt, die das Geschehen der Zeit bestimmt beziehungsweise verändern kann, ist gleich geblieben.

Erst in unserer Zeit wagt die Wissenschaft zu sagen, es gibt IHN nicht - er ist nicht bewiesen. Doch um Gott zu beweisen, beziehungsweise um zu beweisen, dass es ihn nicht gibt, braucht es erst einmal eine Definition von Gott.

Der erste Haken an der Geschichte. Wie soll man Gott denn definieren?

Auf Gottes Spuren - von den Sumerern bis heute...

In Mesopotamien, also im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris verehrten die Sumerer nicht nur einen Gott. Göttin Nammu, die Göttin des Urmeeres, Göttin Uras, die Erdgöttin und An als Himmelsgott waren von höchster Bedeutung. Sie stellten die Schöpferkräfte dar. Nammu erschuf den Mensch aus Lehm, als Helfer für die Götter.
Die Sumerer stellten die Götter ziemlich menschlich dar. Sie hielten Versammlungen, sie aßen und tranken, es gab Missverständnisse, Ehen und  Bestrafungen.

Auch die Ägypter kannten nicht nur einen Gott. Es sind 1500 Namen von Göttern überliefert, wobei heute nur mehr von wenigen ihre Funktion bekannt ist.
Der Pharao spielte nicht nur als weltlicher Herrscher eine bedeutende Rolle sondern auch als "Sohn der Götter". Er war ihr Partner, Gesandter und Nachfolger.
Die ägyptischen Götter hatten viele Gestalten.  Horus, der Beschützer der Kinder, der Weltengott und Königsgott, wurde meist mit einem menschlichen Körper und Falkenkopf dargestellt. Heket, die Göttin der Geburt, hatte einen Frauenkörper und einen Froschkopf.

Die antiken Griechen und Römer kannten viele Götter, wobei die meisten römischen Götter von den Griechen übernommen wurden. Jupiter, alias Zeus, war der Göttervater. Sozusagen der mächtigste unter den Mächtigen.
Die römischen Kaiser wurden, nachdem sie gestorben waren, in den Kreis der Götter aufgenommen. 

Das Christentum verdrängte mit der Zeit die römischen Götter. Anstelle von Juno, Apollon und Venus traten die Heiligen. Das Christentum entwickelte sich zu einer Weltreligion. Wie, das ist allen bekannt. Doch trotz Mord und Totschlag ging der Glaube an einen einzigen Gott, der alles umfasst, und einfach ist, nie verloren. Bis heute.

Durch wissenschaftliche Erkenntnisse, durch die Aufklärung, durch Vorgänge der Natur, die entschlüsselt wurden und früher als Wunder Gottes beschrieben wurden und nicht zuletzt durch das Versagen der Institution Kirche schmälert sich heute die Anzahl der Gläubigen auf ein Minimum des einmal da Gewesenen.

Soviel zur Definition!

Und warum sträubt sich die Wissenschaft nun IHN anzuerkennen wenn es bisher eine unumgängliche Tatsache war, dass es Gott gibt?

Darauf gibt es jetzt viele Antworten. Doch Tatsache ist, dass sehr viele bedeutende Wissenschaftler- man glaubt es kaum- sehr gläubig waren. 

Kopernikus zum Beispiel, der Begründer des heliozentrischen Weltbilds (also dass die Sonne  Mittelpunkt des Systems ist) wollte mit dieser Erkenntnis keinesfalls der Kirche in den Rücken fallen. Vielmehr fand er, dass das ptolemäische System eines allmächtigen Gottes unwürdig sei.
René Descartes, der französische Philosoph, Mathematiker und Physiker setzte seinen Forschungen ganz selbstverständlich einen Gott voraus.
Albert Einstein, glaubte, Gott habe einen Plan, den zu finden die Aufgabe der Wissenschaft sei.

Auch heute noch sucht die Wissenschaft Gott- sie will IHN beweisen, beziehungsweise beweisen, dass Gott ein Hirngespinst ist.

Ob das jemals möglich sein wird ist fraglich. Denn was hätte das Leben für einen Sinn wenn man jedem Geheimnis auf den Grund gekommen ist? 

"Gott" sei Dank kann heute noch jeder glauben, was er will.

Kurt Fenkart

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