Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
©Harald-Wanetschka_pixelio.de
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Heilen mit dem Blick aufs Ganze

Wenn der Mensch krank ist, erklärt die Schulmedizin des Westens dieser Störung den Krieg. Sie bombardiert sie mit Medikamenten oder versucht ihr mit Operationen den Garaus zu machen. Die seit 2000 Jahren entwickelte und angewendete Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) nutzt für die Heilung und bei der Vorbeugung von Leiden hingegen die Naturgesetze.

Die Gesundheit eines Menschen (wie auch der Gesellschaft) hängt nach asiatischem Verständnis von der Balance universeller Kräfte ab. Entgegengesetzt wirkende Phänomene wie Hitze und Kälte, männliches Yang und weibliches Yin, Frohsinn und Trübsinn befinden sich in unserem Organismus in ständigem Wechsel. Wenn eine Kraft vorherrscht, offenbart sich ein Ungleichgewicht durch zu viel oder zu wenig Aktivität in einem Organ. Dabei wird der Fluss des Chi, der Lebensenergie, durch die Meridiane, den energetischen Körperbahnen, blockiert. Im menschlichen Organismus wirken fünf Organe zusammen, nämlich Leber, Herz, Milz, Lunge und Niere. Diese sind wiederum in den Kreislauf der fünf Jahreszeiten eingebunden, denen fünf Elemente zugeordnet sind: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Die Organe sind aber nicht nur im Sinne westlicher Begrifflichkeit zu verstehen. So  betrachtet die chinesische Medizin das Herz auch als Vermögen zur treffenden Form. TCM versucht mit seinen - erraten - fünf Säulen das Immunsystem zu stärken, um Blockaden zu beseitigen: Akupunktur, Heilkräuter, Ernährung, Massagen und Bewegungsübungen wie Qigong und Taijiquan helfen dem Patienten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Ein altes chinesisches Sprichwort bringt die Einstellung der TCM auf den Punkt: "Der gute Arzt berät vor allem den Gesunden, der weniger gute Arzt behandelt den Kranken." Viele Chinesen suchen alle zwei bis drei Monate ihren Arzt auf, um Krankheiten erst gar nicht entstehen zu lassen.

Bei jeder Konsultation wird der Gesundheitszustand überprüft, die Kräutergaben oder Akupunkturpunkte entsprechend ausgewählt. Der Patient wird dabei von Kopf bis Fuß gecheckt:

Auffälligkeiten, Haut, Gesichtsfarbe, der Stoffwechsel, Beschaffenheit der Zunge, Ausdünstung. Besonderes Augenmerk wird auf den Puls gelegt; der TCM-Spezialist kennt 28 verschiedene Formen: z.B. kurz, eng, eilig, verknotet, schlüpfrig oder groß. Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt keine Unterteilung in Allgemeinbereich und Fachrichtungen.

Bei ausgebrochener Krankheit wird auch meist eine Ernährungsumstellung auf vegetarische Kost empfohlen. Rindfleisch oder Krabben weisen nach Ansicht der Experten eine zu hohe, schädliche Konzentration an Hormonen, Antibiotika und Umweltgiften auf.

Schulmediziner stürzen uns in ein Dilemma: es gäbe bis dato keine gesicherten wissenschaftlichen Belege, dass TCM wirkt. Damit aber beispielsweise eine Kräutermischung helfen kann, müssen Antibiotika abgesetzt werden. Somit hat man sich zwischen westlicher und östlicher Medizin zu entscheiden. Es gibt allerdings viele Berichte von Patienten, dass ihre Entscheidung für TCM richtig war.

Während die Akupunktur im Westen mit Aufsehen erregenden Resultaten bereits Anerkennung fand und sie zahlreiche Ärzte in ihr Repertoire aufgenommen haben, ist über die Wirksamkeit chinesischer Kräuter wenig bekannt.

Leider ist es nicht leicht, in diesem Bereich Scharlatane von Könnern auseinander zuhalten. Man ist hier auf persönliche Empfehlungen angewiesen.

Redaktion

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