Ostara - Göttin der Fruchtbarkeit
Im Atemrhythmus der Erde: die Schamanentrommel
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Die christlich Auferstehung wurzelt in einer Auferstehung der Natur!
In fast allen schamanischen Traditionen spielt die Schamanentrommel eine bedeutende Rolle.
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
Eine Koma-Patientin nimmt Abschied
Eine Koma-Patientin nimmt Abschied
Eine Koma-Patientin nimmt Abschied
Eine Koma-Patientin nimmt Abschied

Eine Koma-Patientin nimmt Abschied

Helga war in der Küche und wollte noch schnell einen Kuchen backen. Es war ihr nicht gut, sie legte sich hin. Ihr Mann wollte sie von der Couch ins Bett bringen. Helga stand auf und brach in den Händen Ihres Mannes zusammen. Danach: Rettung, Notarzt, Rettungshubschrauber.....

Helga war schon 30 Minuten ohne Sauerstoff gewesen, eigentlich klinisch tot. Der Ärztin gelang es sie wiederzubeleben.
Sie wurde ins Krankenhaus geflogen. Als "Komapatient" lag sie nun auf der Intensivstation. Ein Schreck für uns alle, so unvorbereitet.

In jener Nacht geschah für mich etwas nicht Fassbares, ich konnte es nicht einordnen, noch nicht.

Es "wehte" ein Wind in meinem Schlafzimmer, ich konnte nicht schlafen, wälzte mich von einer Seite zur anderen, stand auf um das Fenster zu schließen aber - das Fenster war geschlossen! Ging zur Türe - aber diese war auch geschlossen! Meine Verwirrung war perfekt. Bist wohl überarbeitet, sagte ich mir!

Als ich mich wieder hinlegte "bewehte" mich dieser Wind nochmals. Langsam bekam ich Angst, was soll das? Jetzt... werde ich verrückt. O.K , beruhige dich, hol deine Krafttiere und lass es einfach zu, es wird dir nichts geschehen!

Ich spürte den Wind mal fester, mal weniger fest, hatte aber das Gefühl dass "jemand" oder "etwas" im Zimmer war. Dann musste ich wohl eingeschlafen sein.

Dieses Spiel wiederholte sich in den folgenden zwei Nächten. Mein Gefühl sagte mir, irgendwer oder irgendetwas möchte mir etwas mitteilen - und ich konnte es nicht verstehen.

Am Sonntag hatte ich das Bedürfnis ins Krankenhaus zu fahren um Helga zu besuchen. Helgas Ehemann wollte mich begleiten. Ich überlegte, ob ich denn überhaupt in die Intensivstation darf - als Nichtangehöriger. Aber irgendetwas sagte mir wieder, dass dies kein Problem sein wird. War dann auch so!

Ruhig ging ich durch den Gang, bis zu Helgas Bett. Nahm Ihre Hand, sprach mit Ihr, nahm sie als Ganzes war. Plötzlich kletterte Ihr Puls nach oben, Ihr Ehemann wurde nervös, die Schwester kam, aber alles war in Ordnung. Sie sagte dass dies öfters vorkäme. Ich sprach zu Helga und erzählte... manchmal laut, manchmal nur im Gedanken.

Tauschte mich mit dem Ehemann ab. Als ich wieder bei Helga war, fragte ich sie in Gedanken, warum gehst du jetzt schon und warum bist du noch mal zurückgekommen?

Intuitiv spürte ich Helgas Antwort:

"Es ist für mich an der Zeit zu gehen, es ist mir so bestimmt. Ich bin nur noch einmal zurückgekommen, damit sich meine Familie bei mir verabschieden kann und ihnen mein Abschied leichterfällt. Für Erhard wird’s wohl am schwersten sein. Ich bin in der Nacht zu dir gekommen um dich zu bitten diese Botschaft meiner Familie auszurichten."

Dann sagte ich zu Erhard: "Wir bleiben heute länger. Nütze die Zeit, wer weiß wie lange du Helga noch hast! Sprich mit ihr, sage ihr alles was du noch am Herzen hast."

Spät verabschiedete ich mich bei Helga, wünschte ihr eine gute und lichtvolle Reise, bedankte mich für Ihre Freundschaft, denn ich spürte, ich würde sie nicht mehr sehen.

Auf Wiedersehen Helga, irgendwann, irgendwo. Gleichzeitig verspürte ich Wärme und wusste, meine Gedanken kamen an.

Drei Tage später war Helga nicht mehr unter uns, sie durfte in Frieden gehen.

Am Begräbnis konnte ich nicht teilnehmen, aber in dieser Nacht wachte ich wieder auf und wusste Helga war da! Sie bedankte sich und ging.

Bis heute habe ich merkwürdigerweise nicht das Bedürfnis ihr Grab zu besuchen, denn für mich ist sie da nicht mehr. So sende ich Helga liebevolle Gedanken, wo immer sie auch ist!

Berti ist zum Shaman-Practitioner ausgebildet und wendete schamanische Methoden für den Abschied an...

 

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Berti schrieb uns dieses Ereignis, wir geben es unverändert wieder!

Kurt Fenkart

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