Nur ein Traum?
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Nur ein Traum?
Nur ein Traum?

Nur ein Traum?

Während des Tages sprach ich mit einer Kollegin darüber, dass wir seit dem Ausbildungsbeginn sehr vielen Prüfungen unterzogen werden von den Spirits und dass ich dies sehr anstrengend empfinde.

Am Abend hatten wir eine schamanische Zeremonie. Das dauerte mehrere Stunden. Bei dieser Zeremonie werden Wünsche formuliert und den Spirits übergeben.

In der Nacht hatte ich einen Traum.
 
Mein schamanischer Lehrer kam auf mich zu und hielt einen silbernen, geöffneten Wasserkessel in der Hand. Er sagte:" Schau in hinein und sage mir, was du darinnen siehst. Ich blickte skeptisch in die Öffnung und sagte: "Da ist nichts drinnen". 

Der Schamane ließ nicht locker und wiederholte seine Absicht. Dieses Mal schaute ich genauer hin und erkannte ein winziges, Stecknadel großes Steinchen, das sich am Boden der Kanne versteckt hatte.

Mein Schamane erklärte mir:" So winzig war der Samen, als du deine Ausbildung  begonnen hast. So wenig war da im Bewusstsein, dass Du einen spirituellen Weg einschlagen wolltest."

"Jetzt ist aus dem Steinchen ein Fels geworden, den ich nicht herbringen hätte können. Deshalb musste in der doch bis jetzt relativ kurzen Ausbildungszeit von nicht mal einem Jahr sehr viel passieren."

"Der spirituelle und  somit schamanische Weg hat einen anderen Zyklus, als der  biologische Lebenszyklus, der bis ins Alter langsam vor sich geht."

Jetzt wurde mir bewusst, dass sich zwei  Lebensräder gleichzeitig bewegen. Aha! Ich verstand die Botschaft  nun sehr gut. Und freute mich sehr über die Erklärung.

Dann wurde  ich munter und  blickte auf die Uhr. Es war 4:30 Uhr morgens. Inzwischen war ich hellwach.

Da meine Balkontüre ganz offen stand, setzte ich mich im Bett auf und blickte in die noch dunkle Nacht. 

Ein gewaltiger Birkenbaum stand geradewegs vor dem Fenster auf den sich mein Blick richtete. Zwischen den Zweigen glitzerte ein Stern hindurch.  Der Anblick erfreute mich und ich ließ es auf mich einwirken.

Plötzlich befand sich der Stern auf dem Balkon. Uh..was ist jetzt los? 

Da vernehme ich eine vertraute Stimme:

"Manchmal glaubt man, etwas ist noch so weit weg, dabei ist es oft schon beinahe zum Greifen nah!"

Erst danach erkannte ich, dass ich eine Vision hatte. 

Ich bezog es auf unsere Zeremonie die am Vorabend stattgefunden hat. Abermals erfreute ich mich an dieser weiteren Botschaft. Zufrieden legte ich mich hin und schlief friedlich ein.

 

Bei dem Text handelt es sich um den Originaltext, so wie Helga uns per mail von ihren Erlebnissen berichtete.

Kurt Fenkart


 

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