Thomas Höffgen - Schamanismus bei den Germanen. Götter, Menschen, Tiere, Pflanzen (2017)
Die Friedenspfeife - vielmehr als nur eine Pfeife
Anleitung zur schamanischen Reise
Super Buch über die religiöse Weltanschauung der Mitteleuropäer!
Allgemein wird geglaubt, sie wurde zur Streitschlichtung verwendet. Doch die Friedenspfeife ist viel mehr als nur ein Friedenssymbol.
Hier erfahren Sie wie es geht!
Meine Heilung
Meine Heilung
Meine Heilung
Meine Heilung
Meine Heilung

Meine Heilung

In berührenden Worten schildert Roland seinen Kampf und wie er seine Befreiung erlebte...

Im Frühjahr 2006 entschied ich mich, eine Ausbildung zum Shaman-Practicioner zu absolvieren, was dann leider zum Scheitern verurteilt war.

Wir lernten anfangs den Kontakt mit unserem Krafttier herzustellen, um daraufhin in schamanischen Reisen mit dem Krafttier zu arbeiten.

Ich hatte erhebliche Probleme mein Krafttier zu finden, war durch die Droge blockiert, konnte nicht schamanisch reisen und traute mich auch nicht dies vor den Kursteilnehmern einzugestehen.

Ich fühlte irgendwie, dass ich auch so manchen Dämon in mir hatte, oder sich in der Gegend meines Elternhauses welche aufhalten.

Im Pilzrausch hatte ich schon welche gesehen. Einer der Dämonen ist lilafarben und hat einen Schädel von zwei Metern Durchmesser. Er grinste mich höhnisch an, ich überwand meine Angst trotzdem und ging an ihm vorbei, jedoch weiß er, wo ich wohne und ich möchte ihn töten, so bald wie möglich!

Schon bald musste ich die Ausbildung unterbrechen.
Mir wurde schamanische Unterstützung angeboten, wenn ich den Konsum stoppe.

Ich dachte mir, dass ich alleine ohne schamanische Hilfe auch aufhören könnte zu kiffen. Es dauerte noch ein paar Monate, bis zum Winter. Ein Nervenzusammenbruch drängte mich dann dazu meine Sucht aufzugeben.

Jetzt konnten die schamanische Behandlungen beginnen.

Die Schamanin führte bei mir eine Ei-Behandlung durch, einen Energieausgleich und eine Seelenrückholung.

Sie sagte meine Seele war ganz weit weg. Ich fühlte mich nach der Behandlung sehr gut, zentrierter und mehr bei mir, weil sie meine Seele zurückholte.

Aber dann zu hause wieder nicht so, weil ich mir einbildete, dass immer wieder fremde Seelen versuchen mich zu besetzen.

In der Vergangenheit hatte ich des Öfteren Suizidgedanken. Spritzen, mit dem Messer, hinunterspringen, das waren die Varianten, die ich mir ausgedacht habe, wenn ich sterben möchte.

Und Suizid kommt nie von einem selbst, sondern von der anderen Seite.

Meine Energien wurden sehr ins Fließen gebracht, und geerdet wurde ich auch. Das Trauma, das noch vom Tod meiner Schwester da war, hat sie auch aufgelöst.

Nach einigen Sitzungen trommelte sie mittels ihrer Schamanentrommel den Drogen-Spirit endgültig aus mir heraus.

Ich fühlte mich danach viel freier und ruhiger, wurde aber trotzdem noch des Öfteren vom Cannabis in meinen Träumen besucht. Einmal gab sich der Drogengeist sogar als Bob Marley aus, ein andermal als Geistlicher.

In einer weiteren schamanischen Sitzung hatte ich meine Sucht beendet. Endlich konnte ich Kontakt zu meinem Krafttier aufbauen, und ich lernte schamanisch Reisen.

Heute bin ich frei vom Einfluss des Drogen-Spirit und sehe zuversichtlich meiner völligen Heilung entgegen.


Lesen sie dazu auch den ersten Teil von Rolands Bericht...

 

Kurt Fenkart
mit Erlaubnis von Roland
 

 

Kommentare zum Artikel:
... noch keine Kommentare vorhanden.
Infos aus der Welt des Schamanismus!
Suche:
shaman.magazine abonnieren
USERNAME
PASSWORT