Die faszinierende Welt der Heilsteine
Der Bauch von Mutter Erde: die Schamanenrassel
Unter Schamanen in der Mongolei
Was macht die Wirkung von Heilsteinen eigentlich aus?
Die Schamanenrassel wird zur Energietransformation eingesetzt.
Persönlicher Erlebnisbericht... mit HD-VIDEO
Chichen Itza by  kretamaris_pixelio.de
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Chichen Itza by Claudia Huldi_pixelio.de
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Haben Sie schon Angst? Der 21. Dezember 2012!

Jeder kennt die Maya-Prophezeiung: Am 21. Dezember 2012 geht die Welt unter.

Der US-amerikanische Kassenschlager "2012" zeigt ein Szenario wie es niemand haben will. Jeder fürchtet um sein Leben. Tektonische Plattenverschiebungen, ausgelöst durch die Erdkrustenerwärmung führen zu Überflutungen, Vulkanausbrüchen, Erdbeben... die Apokalypse ist nah.
Der Regisseur Roland Emmerich brachte auf den Punkt was schon lange gemunkelt wird.
Die Welt geht unter. Doch was ist wirklich dran?

Gestützt wird die These des Weltuntergangs hauptsächlich auf den Mayakalender. Die Mayas hatten schon seit jeher, vor allem in ihrer Blütezeit, eine Vorliebe für die Zeit. Sie datierten alles. Sie hatten noch genauere Kalender als unser heutiger gregorianischer Kalender.

Anders als unser "Zeitdenken" ist ihres aber nicht linear sondern zyklisch. Das bedeutet, dass jede Zeit wiederkehrt. Wie im großen, so auch im kleinen. Die Zeit der Mayas wird zum Beispiel in Baktun eingeteilt, die wiederum in Catun eingeteilt sind. Ein Catun umfasst 20 Jahre und ein Baktun besteht aus 20 Catun.

Das besondere am 21. Dezember ist, dass das 13te Baktun aufhört und das 14te beginnt (also kein Weltuntergang!). Außerdem endet die lange Zählung, die am 13. August 3114 vor Christus begonnen hat und bis am 21. Dezember 2012 geht. Dann beginnt die nächste lange Zählung.

Legenden  zufolge endeten alle langen Zählungen mit Zerstörung und die nächste beginnt mit einem Neuanfang. Eine Legende ist auch, dass der Gott Kukulcán am Weltuntergangstag auf die Erde zurückkommen soll. Er ist der Gott der Auferstehung.

Sein Zeichen ist die gefiederte Schlange. Sie ist jedes Jahr zur Tag und Nachtgleiche in einem besonderen Zeichen zu sehen:
Auf der Pyramide von Kukulcán in Chichén Itzá. Die Treppen haben insgesamt 365 Stufen. Jede Stufe steht für einen Tag.

Das verblüffende an dieser Pyramide ist das Schauspiel der gefiederten Schlange. Jedes Jahr zur Tag und Nachtgleiche werfen die Pyramidenkanten einen Schatten genau so, dass man meinen könnte an der Kante der Pyramide schlängelt eine Schlange von oben nach unten. Unterstrichen wird dieses Schauspiel mit einem Schlangenkopf am Ende der Kante.

All jene Catun, Baktun, die Pyramide von Kukulcán und noch viele andere Beispiele sind Beweise dafür, mit welch einer Leidenschaft, Genauigkeit und Liebe, die Mayas mit der Zeit umgegangen sind. Sie waren Meister astronomischer (nicht astrologischer) Voraussagungen, Deutungen und eine verblüffende Hochkultur.

Doch nichts deutet darauf hin, dass der Weltuntergang (wie auch immer er für jeden einzelnen ausschauen mag) zutrifft.

Im Gegenteil! Forscher haben in Guatemala Wandmalereien entdeckt, welche die bisher ältesten astronomischen Kalender zeigen. Das letzte Ereignis ist nicht auf den 21. Dezember 2012 datiert, sondern liegt, von heute aus gesehen noch tausende von Jahren in der Zukunft!

Genießen Sie also den 21. Dezember 2012 wie jedes Jahr und freuen Sie sich auf den Rutsch ins nächste Jahr, ins nächste Catun, Baktun und ins nächste lange Zeitalter!

Und wenn Sie diesem Tag doch etwas Mystisches abgewinnen wollen, stellen Sie ihre innere Uhr auf Neuanfang!

Kurt Fenkart

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