Die faszinierende Welt der Heilsteine
Der Bauch von Mutter Erde: die Schamanenrassel
Unter Schamanen in der Mongolei
Was macht die Wirkung von Heilsteinen eigentlich aus?
Die Schamanenrassel wird zur Energietransformation eingesetzt.
Persönlicher Erlebnisbericht... mit HD-VIDEO
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Der Körper als Gedankenverräter

Immer wieder bringen Gedankenleser bei Vorführungen ihr Publikum mit verblüffender Präzision zum Erstaunen. Viele können sich ihre Leistungen nur mit übersinnlichen Fähigkeiten erklären. Ihr Talent beruht aber nur auf genauer Beobachtungsgabe.

Ob das Herausfinden eines gemerkten Wortes auf einer beliebigen Buchseite oder einer zufällig eingestellten Uhrzeit - Gedankenleser sind nach Aussage der Experten nicht mit Magiern zu vergleichen. Vielmehr konzentrieren sich diese "Medien" auf Gestik, Mimik, Atemrhythmus und Augenbewegungen der Personen, denen sie diverse Aufgaben und Fragen stellen. Gefordert sind dabei 90 Prozent Psychologie und 10 Prozent Intuition. Aus dem nonverbalen Verhalten sind Gedanken oft vollständig und unmissverständlich nachzuvollziehen - im Gegensatz zur gesprochenen Sprache. Wenn man in eine Zitrone beißt, kann man zwar von sich geben: "Die Frucht ist süß!" Das zusammengekniffene Gesicht zeigt aber die wirkliche Reaktion, die nicht zu unterdrücken ist. Ein für alle anderen, ungeschulten Zuseher nicht wahrnehmbares Kopfnicken etwa verrät die Zustimmung eines Menschen. Oder eine winzige Bewegung der Augen nach links oben. Auch wenn sich jemand einzelne Buchstaben vorstellt, führt das zu minimalen körperlichen Reaktionen. Schwankungen der Stimme geben dem Eingeweihten ebenso eindeutige Hinweise. Auch Müttern gelingt es, das Schreien, Weinen oder Jammern ihrer Babies richtig zu interpretieren. Zusammen mit dem Gesichtsausdruck und den Körperbewegungen ergibt sich für sie ein stimmiges Gesamtbild, was das noch nicht sprachfähige Wesen ausdrücken  möchte. Interessant ist, dass sogar Tiere über die Kunst des Gedankenlesens verfügen.


Der Gedankenleser scannt alles ein, was ihm sein Gegenüber präsentiert, registriert Abweichungen vom normalen Verhaltensmuster und zieht daraus die richtigen Schlüsse. In kurzer Zeit muss er dafür aber die individuellen Ausdrucksmuster der Person auskundschaften. Maximal drei Sekunden bleibt beispielsweise die Mimik präsent. Die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg ist aber, dass der "Mitspieler" an das gewünschte Objekt denkt. Wenn er gedanklich abschweift, ist es dem Experten natürlich nicht möglich, die Lösung herauszufinden.

Der Mensch ist bisher dem Computer beim Gedankenaufspüren noch überlegen. Die NASA hat Geräte entwickelt, die mittels Elektroden Nervensignale an den Stimmbändern und im Mund analysieren. Diese treten auch dann auf, wenn wir Worte nur denken, aber nicht aussprechen. Der bisherige Erfolg dieses System hält sich aber noch in bescheidenen Grenzen. In den USA wird fieberhaft an so genannten "Mindscannern" gearbeitet, die die dunklen Absichten möglicher "Attentäter" entlarven sollen. Vielleicht ist es in fünf bis zehn Jahren möglich, potentielle Terroristen aufgrund ihrer höheren Nervosität und Gehirnaktivität herauszufiltern.

Allerdings entstehen mit dem damit verbundenen Eindringen in die Intimsphäre eines Menschen doch erhebliche rechtliche und moralische Zweifel.

Redaktion

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