Thomas Höffgen - Schamanismus bei den Germanen. Götter, Menschen, Tiere, Pflanzen (2017)
Die faszinierende Welt der Heilsteine
Unter Voodoo-Priestern in Westafrika
Super Buch über die religiöse Weltanschauung der Mitteleuropäer!
Was macht die Wirkung von Heilsteinen eigentlich aus?
Voodoo und Fetisch-Kult schließen einander nicht aus
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Die wahren Glücksbringer

Alljährlich zu Silvester haben Schweinchen, Rauchfangkehrer, Hufeisen und Kleeblätter Hochsaison. Was aber führt verlässlicher zu einem glücklichen Leben?

Unzählige Beiträge, Kommentare und Tipps wollen den Weg zur Erfüllung und nachhaltiger Zufriedenheit weisen. Sogar eine eigene Internet-Datenbank - World Database of Happiness - beschäftigt sich mit den Ergebnissen internationaler Forschung zum Thema Glück.

Hielten die antiken Philosophen ein tugendhaftes Leben und die Orientierung an der Gemeinschaft für den Schlüssel zur Glückseligkeit, so verlagerten die Christen diesen Zustand nach einem pflichterfüllten irdischen Dasein ins Jenseits.

Erst Immanuel Kant sah jeden Einzelnen als für sein Glück zuständig an. Daraus entwickelte sich die liberale Einstellung, dass jeder seines Glückes Schmied sei und nur der Tüchtige es verdiene.

Heute wird im Rahmen der Glücksforschung darüber diskutiert, ob Geld glücklich mache - oder Sex, Liebe und Essen nicht ausschlag- gebender seien.

Immerhin wurde damit die Untersuchung dieses Phänomens in einen größeren Zusammenhang von Ursache und Wirkung gestellt.

Studien belegen, dass nach der Befriedigung der Grundbedürfnisse Hunger, Sicherheit und soziale Anerkennung eine weitere Steigerung des Wohlstandniveaus die Begünstigten - vor allem die der westlichen Hemisphäre - kaum glücklicher geworden sind.

Für den Arbeitsmarktexperten Richard Layard gibt es wichtigere Faktoren für das Wohlbefinden als höhere Löhne: nämlich höhere soziale Stabilität, mehr Geld zur Bekämpfung psychischer Leiden, mehr Zeit für Freunde, Freizeit und Familie.

Weitere Vorschläge: weniger Mobilität, mehr Partnertreue und - weniger Fernsehen!

Ein gefragter Ratgeber für ein erfülltes Leben ist der Dalai Lama. Eine zentrale Rolle spielt für ihn die geistige Einübung von Methoden, die negative Geisteshaltungen wie Hass, Eifersucht, Zorn, Habgier und Todesangst beseitigen.

Aber nicht nur fernöstliche Praktiken fördern eine gelungene Lebensführung. Bewegung, Spiel und Sport sind für jeden hierzulande leicht zu handhaben. Unsere Sinne verkümmern auf den Streifzügen durch die virtuellen Welten des Fernsehens und des Internets immer mehr. 

Wir können sie durch Sehen, Hören, Riechen in freier Natur wieder so weit schärfen und sensibilisieren, dass sie uns eine Quelle der Freude und des Glücks sind.

Ein spezielles Glücksgefühl, den Flow, erfährt der Mensch auch durch eine konzentrierte Tätigkeit, in der er völlig aufgeht.

Auch sollten nicht immer wieder die gleichen Erlebnisse wiederholt werden, sondern auch Abwechslung den Zugang zu Neuem öffnen.

Aber behalten wir das Glück immer im Auge, wenn wir ein Ziel verfolgen?

Untersuchungen legen nahe, dass das Erreichen von Gleichberechtigung die Menschen nicht mit mehr Glück belohnt hat. So meint der Direktor der World Database of Happiness, Ruut Veenhoven: "...das Glück informiert uns über den Preis, den wir zahlen müssen für unsere Werte."

Kurt Fenkart


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