Die faszinierende Welt der Heilsteine
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Unter Schamanen in der Mongolei
Was macht die Wirkung von Heilsteinen eigentlich aus?
Die Schamanenrassel wird zur Energietransformation eingesetzt.
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Absolute Wahrheit?
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Absolute Wahrheit?

"Wie erscheint uns die Existenz der Dinge in dieser Welt", fragt der Seminarleiter einer Gruppe Wahrheitssuchender. Dabei hält er einen Keks in die Höhe...

"Das ist ein Keks, der uns allen so erscheint, als ob er ein wirklich existierender Keks wäre.
Jedermann, sollte in der Lage sein, dieses Ding als Keks zu identifizieren, weil es da etwas "Kekshaftes" in diesem Ding gibt. Es gibt da etwas, das es zu einem Keks macht und zu sonst gar nichts. Dieser Keks existiert im Hier und Jetzt, unabhängig von Geist und Verstand. Dieses Ding war bereits hier bevor ich zu sprechen begonnen habe wie Ihr alle gesehen habt". 

Der Seminarleiter macht einen tiefen Atemzug und fährt fort...

"Dabei handelt es sich darum wie uns ein Keks erscheint. Ja, er ist da, unabhängig von seinen Teilen  unabhängig von unserem Verstand und unabhängig von jeder Bezeichnung, die wir von diesem Ding haben mögen. Wenn dieser Keks tatsächlich in der Weise existiert, dann sollten wir auch bei unserer Analyse fündig werden, was ein Keks seinem Wesen nach IST. Lasst uns das nun gemeinsam versuchen."

Der Seminarleiter bricht den Keks in zwei Hälften und hält die eine nach oben.

"Ist das ein Keks?"
Die Wahrheitssuchenden antworten im Chor: "Ja."
Der Seminarleiter hält nun das andere Stück in die Höhe.

"Ist das ein Keks?"
Wieder ertönt ein "Ja" aus dem Kreise der Wahrheitssuchenden.

"Dann gibt es hier offenbar auf einmal zwei Kekse, obwohl wir vorher bloß einen hatten! Das ist wohl der einfachste Weg Kekse zu machen, den ich kennen lernen durfte!" sagt Seminarleiter während er der Gruppe zulächelt.

Er hält nun einen ungebrochenen Keks in die Höhe und fährt fort:

"Ihr würdet also für diesen Keks zweimal soviel bezahlen wie für eine Hälfte jenes Kekses, die ich Euch vorher gezeigt habe? Seid mir nicht böse, Leute, aber dann wäret Ihr alle wohl sehr einfältige Konsumenten!"

"Wenn das tatsächlich zwei Kekse sind, wieviele Kekse haben wir denn nun?"
Der Seminarleiter zerbröselt nun beide Stücke...

"Was ist denn das?"
"Brösel", "Unordnung", "Chaos", erwidern die Wahrheitssuchenden.

"Wie? Da ist auf einmal kein Keks mehr? Was geschah denn mit unserem wirklichen Keks, den wir zuvor gesehen haben? Wenn diesem tatsaechlich eine Qualität von etwas "Kekshaftem" eigen war, das heißt, wenn dieser tatsaechlich eine bestimmte Eigenschaft aufgewiesen hätte, die ihn zu einem wirklichen Keks werden ließ, wo ist denn diese Eigenschaft in diesem Augenblick? Wir haben die selben Atome und Moleküle vor uns als zuvor, aber nun nennt Ihr das Brösel und nicht mehr Keks"?

Unter den Wahrheitssuchern macht sich eine erkennbare Verwirrung und Stille breit...
Der Seminarleiter unterbricht die erdrückende Stille...

"Wenn da zuvor wirklich ein Keks vorhanden gewesen wäre, dann sollten wir imstande sein, diesen Keks, entweder innerhalb seiner Teile, oder außerhalb derselben, zu finden. Aber wir finden diesen zuvor vorhandenen Keks WEDER innerhalb seiner Teile, NOCH anderswo. Das bedeutet, dass es von Anfang an KEINEN wirklichen Keks gegeben hat."

Plötzlich ruft einer der Wahrheitssuchenden: "Der Keks ist eine Ansammlung von Atomen und Molekülen. Er ist alle seine Teile zusammengenommen."

Der Seminarleiter hört ihm zu, besteht aber dann auf seiner Perspektive:

"Eine Ansammlung ist doch bloß eine Menge von Teilen, mein Freund. Wenn keiner dieser Teile aus sich selbst heraus ein Keks ist, wie können dann vielen Teile zusammengenommen ein unabhängig existierender Keks sein, dem eine Qualität von etwas Kekshaftem eigen ist? Wie kann eine Ansammlung von Nicht-Keksen - das ist in unserem Falle die Ansammlung von Bröseln - einen wirklichen Keks darstellen?"

Ratlosigkeit und neuerliche Stille breitet sich unter aus...

"War da vielleicht ursprünglich überhaupt kein Keks vorhanden?", fragt der Seminarleiter.

Die Verwirrung und Stille erreicht einen Höhepunkt...

"OK. Was esse ich?" fragt der Seminarleiter während er sich ein Stück Keks in den Mund schiebt.

"Nun, es ist ein Keks", antwortet der Seminarleiter auf seine eigene Frage und kehrt damit zum Ausgangspunkt zurück.

"Was wir tatsächlich suchen, ist ein Keks, der aus sich selbst heraus besteht, ein Keks, der unabhängig von seinen Teilen und unabhängig von Eurem Verstand und dessen Konzepten und Begriffen existiert. Dieser unabhängig und real existierende Keks kann aber nicht gefunden werden, weil..., weil er NICHT existiert. Aber es gibt dennoch Kekse, die eine bedingte, dh eine abhängige Existenz haben. Davon esse ich gerade einen".

"Auf welche Weise existiert ein Keks? Nun - wie Ihr wisst, werden dabei Atome und Moleküle auf eine Weise zusammen gefügt, so dass daraus ein bestimmtes Muster entsteht. Unser Auge blickt darauf und unser Verstand nimmt dieses Muster als ein Ding wahr und gibt diesem den Namen ‘Keks’. Dieses Ding wird deshalb zu einem Keks, weil wir alle es auf eine ähnliche Weise wahrnehmen und vor langer Zeit dahin übereingekommen sind, dieses Ding mit dem Namen ‘Keks’ zu bezeichnen.

Aber dieser Keks existiert nur in einer abhängigen oder bedingten Weise, denn er hängt von Ursachen und Bedingungen ab: von Mehl und Wasser, von seinem Bäcker und Eurem Verstand, der ihn als Ding wahrnimmt, wiedererkennt und ihm die Bezeichnung ‘Keks’ verleiht.

Ja, der Keks existiert, aber nicht in der Art und Weise, als er zu existieren scheint...

 

Lesen Sie dazu auch:

Das Problem der Wahrheit

Und in einem weiteren Artikel lesen Sie über die Welt als Folge der Betrachtungsweise...

Dr. Friedrich Demolsky

 

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